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<title>Politik</title>
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<description><![CDATA[Politik|SBVH Schweizerischer Berufsverband für Hypnosetherapie]]></description>
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<image><title>Politik</title>
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<title>4. Januar 2026 ist Welthypnosetag</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/114261</link>
<description><![CDATA[Der Welttag der Hypnose am 4. Januar wirbt für die Wahrheit und die Vorteile der Hypnose. Die Wirkungsweise der Hypnose: Wie funktioniert sie eigentlich?]]></description>
<pubDate>Thu, 01 Jan 2026 19:31:31 +0100</pubDate>
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<category>Medizin</category>
<category>Patienten</category>
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<category>Jugendliche</category>
<category>Hypnose</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>SBVH-Mitglieder machen zum internationalen Tag (4. Januar) die Hypnose publik: <br></p><ul><li>am <a data-cke-saved-href="https://fairgate-iframe.ch/sbvh/cms/htmljsElement/view/286784/de#calendar-f9bc6db2-4db5-443a-958f-c46d7f442ff6-event-be4bfcc2-5526-45ed-9e4c-0fd7420bc66b" href="https://fairgate-iframe.ch/sbvh/cms/htmljsElement/view/286784/de#calendar-f9bc6db2-4db5-443a-958f-c46d7f442ff6-event-be4bfcc2-5526-45ed-9e4c-0fd7420bc66b">Montag, 5. Januar 26 beim Bahnhof in Bern</a> und <br></li><li>am <a data-cke-saved-href="https://fairgate-iframe.ch/sbvh/cms/htmljsElement/view/286784/de#calendar-f9bc6db2-4db5-443a-958f-c46d7f442ff6-event-e57040be-e42f-464f-8561-241e725b5da5" href="https://fairgate-iframe.ch/sbvh/cms/htmljsElement/view/286784/de#calendar-f9bc6db2-4db5-443a-958f-c46d7f442ff6-event-e57040be-e42f-464f-8561-241e725b5da5">Samstag, 10. Januar beim Migros Seepark in Kreuzlingen</a></li></ul><p>Wir freuen uns auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher!<br></p><hr><p>Hypnose ist eine faszinierende Praxis, die seit Jahrhunderten angewendet wird. Sie kann therapeutische Vorteile haben und dient häufig als Methode zur Schmerzkontrolle, zur Verbesserung von Sportleistungen und zur Bewältigung von Angst. Doch trotz ihrer langen Geschichte ist die Funktionsweise der Hypnose noch immer von einem Schleier des Mysteriums umgeben. In diesem Beitrag gehen wir den Fragen nach, wie Hypnose wirkt und was während einer Hypnosesitzung im menschlichen Gehirn geschieht.</p><ul><li><strong>Definition von Hypnose</strong><p>Hypnose ist ein tranceähnlicher Zustand, in dem eine Person erhöhte Empfänglichkeit für Suggestionen zeigt. Die Person, die hypnotisiert wird, ist vollkommen entspannt, hochkonzentriert und offen für Ideen und Bilder, die der Hypnotiseur vorschlägt.</p></li><li><strong>Trance-Zustand</strong><p>Ein Kernmerkmal der Hypnose ist der Trance-Zustand, eine Art fokussierter Entspannung. In diesem Zustand kann die bewusste Kontrolle der Gedanken eingeschränkt sein, wodurch der Zugang zum Unterbewusstsein erleichtert wird. Dies ermöglicht dem Hypnotiseur, mit dem Teil des Geistes zu arbeiten, der Gewohnheiten und automatische Gedankenmuster steuert.</p></li><li><strong>Das Unterbewusstsein</strong><p>Die Hypnose wirkt hauptsächlich auf das Unterbewusstsein – nicht zu verwechseln mit Bewusstlosigkeit oder Schlaf. Stattdessen ist der Hypnotisierte in einem Zustand, in dem das Unterbewusstsein aktiver als das bewusste Denken ist und Suggestionen leichter akzeptiert werden können.</p></li><li><strong>Ruhe und Entspannung</strong><p>Viele Hypnosepraktiken beginnen mit Anleitungen zur Entspannung, um den Geist zu beruhigen und körperliche Anspannung zu lösen. Die Person wird meist aufgefordert sich auf die Atmung, bestimmte Geräusche oder visuelle Punkt zu konzentrieren, wodurch sie sich von äusseren Ablenkungen distanzieren und in den hypnotischen Zustand gleiten kann.</p></li><li><strong>Suggestionen</strong><p>Wenn der hypnotisierte Mensch entspannt und fokussiert ist, gibt der Hypnotiseur spezielle Suggestionen. Diese können sich auf Verhaltensänderungen, Einstellungsanpassungen oder Schmerzmanagement beziehen. Die Suggestionen sind oft positiv formuliert und sollen das Unterbewusstsein beeinflussen.</p></li><li><strong>Konzentration der Aufmerksamkeit</strong><p>Während einer Hypnosesitzung ist die Aufmerksamkeit der Person stark fokussiert. Dies führt dazu, dass sie weniger bemerkt, was um sie herum geschieht, und dass sie sich stattdessen auf innere Erlebnisse und die Stimme des Hypnotiseurs konzentriert.</p></li><li><strong>Dissoziation</strong><p>Häufig beschrieben wird das Phänomen der Dissoziation, wo der hypnotisierte Zustand es dem Individuum ermöglicht, sich teilweise oder vollständig von körperlichen Empfindungen oder emotionalen Reaktionen zu entfernen. So kann in Hypnose zum Beispiel der Kontakt zu Schmerzempfindungen verloren gehen.</p></li><li><strong>Veränderung von Wahrnehmung und Erinnerung</strong><p>In der Hypnose können die Wahrnehmungen und Erinnerungen des Individuums verändert werden. So können etwa schmerzhafte Erlebnisse in ihrer Intensität gemildert oder positiv umgedeutet werden. Auch Erinnerungen können anders erlebt werden, was bei der Bewältigung von Traumata helfen kann.</p></li><li><strong>Die Rolle des Hypnotiseur*in</strong><p>Der Hypnotiseur ist eine Schlüsselperson im Prozess der Hypnose. Er oder sie leitet den Trance-Zustand ein, vermittelt Vertrauen und Sicherheit und gibt die Suggestionen. Der Hypnotiseur muss sich an die Reaktionen des Hypnotisierten anpassen und die Suggestionen entsprechend formulieren und anpassen.</p></li><li><strong>Die therapeutische Anwendung</strong><p>In der therapeutischen Hypnose werden die Suggestionen gezielt eingesetzt, um psychische oder physische Probleme zu adressieren. Dies kann die Behandlung von Angststörungen, Abhängigkeiten, Schlafstörungen oder chronischem Schmerz umfassen. In einem solchen Kontext arbeitet ein Hypnotherapeut oft eng mit anderen medizinischen Fachpersonen zusammen.</p></li></ul><p>Hypnose ist eine tiefgreifende und komplexe Praxis, die bei korrekter Anwendung das Potenzial hat, das Leben vieler Menschen positiv zu beeinflussen. Während das Verständnis ihrer Wirkungsweise in den letzten Jahren gewachsen ist, bleiben dennoch viele Aspekte unerforscht. Trotzdem steht fest, dass Hypnose eine einzigartige Weise darstellt, auf das Unterbewusstsein zuzugreifen und Verhaltensweisen, Gedanken und Empfindungen auf einer tieferen Ebene positiv zu beeinflussen.</p><p>Es ist wichtig zu erwähnen, dass Hypnose keine magische oder übernatürliche Kraft ist, sondern eine anerkannte therapeutische Technik. Wie bei jeder anderen therapeutischen Methode gibt es keine Garantie für eine erfolgreiche Behandlung, und sie funktioniert nicht bei allen Menschen gleich. Die Wirksamkeit der Hypnose hängt von vielen Faktoren ab, einschliesslich der Bereitschaft und Fähigkeit des Einzelnen, sich auf den Prozess einzulassen, sowie der Kompetenz des Hypnotiseurs*in.</p><p>Zudem unterscheiden sich die Erfahrungen einzelner Personen während der Hypnose beträchtlich. Manche berichten über aussergewöhnlich entspannte Zustände und ein Gefühl der Loslösung von der realen Welt, während andere lediglich ein Gefühl von ruhiger Konzentration beschreiben. Der therapeutische Prozess und die spezifischen Techniken variieren ebenfalls je nach den behandlungsbedürftigen Symptomen und Zielen der Person.</p><p data-overlay-active="true" data-sortable-id="sortable-6582c5d58be21">Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Hypnose ein tiefes Verständnis für das menschliche Bewusstsein und das Unterbewusstsein eröffnet. Ihre Wirkungsweise ist ein Beweis für die Kraft des menschlichen Geistes und seiner Fähigkeit, physische und emotionale Zustände entscheidend zu beeinflussen und zu verändern. Ob zur therapeutischen Unterstützung oder zur persönlichen Entwicklung, Hypnose bleibt ein wertvolles Werkzeug in den Händen gut ausgebildeter Hypnosetherapeuten*innen.</p><p>Die Zukunft der Hypnose sieht vielversprechend aus, da Forscher weiterhin ihre Mechanismen untersuchen und ihre Potenziale erkunden. Mit zunehmendem Verständnis und Akzeptanz könnte sich das Anwendungsspektrum dieser faszinierenden Technik weiter verbreitern, wobei ihr volles Potenzial noch weiter entdeckt werden muss.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Schweiz als europäisches Schlusslicht bei der Prävention</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/136260</link>
<description><![CDATA[Warum Hypnose der vergessene Schlüssel zur Kostensenkung ist.]]></description>
<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 12:26:48 +0100</pubDate>
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<category>Patienten</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Die Schweiz belegt den letzten Platz im europäischen Vergleich zur Gesundheitsprävention, während die Krankenkassenprämien explodieren. Experten fordern ein Umdenken – und weisen auf eine unterschätzte Ressource hin: Die moderne Hypnosetherapie bietet effiziente Lösungen für genau jene Volkskrankheiten, an denen das System derzeit scheitert.</strong></p><p>Ein neuer internationaler Vergleich des „Public-Health-Index“ stellt der Schweiz ein schlechtes Zeugnis aus: Sie erreicht nur 32 von 100 Punkten und landet damit auf dem letzten Platz bei der Umsetzung wissenschaftlich empfohlener Präventionsmassnahmen. Während die Gesundheitskosten mittlerweile 11,8 Prozent des Bruttoinlandprodukts verschlingen, bietet die moderne Hypnosetherapie einen bisher politisch vernachlässigten Hebel zur Kostensenkung und Gesundheitsförderung.</p><p><strong>Die Problemzonen: Rauchen, Übergewicht und Alkohol</strong><br>Die Defizite sind gravierend: Die Schweiz gilt als „Paradies für die Tabakindustrie“, jeder vierte Erwachsene raucht. Gleichzeitig hat sich die Adipositas-Rate innerhalb von 30 Jahren auf über 12 Prozent verdoppelt, was jährliche Gesundheitskosten von 3,7 Milliarden Franken verursacht. Auch beim Alkoholkonsum fehlen wirksame Einschränkungen, was zu hohen Folgekosten durch Unfälle und chronische Krankheiten führt.</p><p>Stefan Boes, Professor für Gesundheitsökonomie, warnt: „Mit mehr Prävention und verstärkter Gesundheitsförderung wäre es möglich, entgegenzuwirken“. Doch oft scheitert dies am politischen Willen.</p><p><strong>Die Lösung: Effizienz durch Arbeit mit dem Unterbewusstsein</strong><br>Genau hier setzt die Hypnosetherapie an. „Die moderne Hypnose kann vieles und wird dennoch unterschätzt“, betont Yvonne Feri, SP-Nationalrätin. Das Verfahren wird bereits erfolgreich in Universitätsspitälern wie Lausanne zur Schmerzlinderung eingesetzt, aber vor allem bei der Bekämpfung der grossen Risikofaktoren zeigt sie Wirkung:</p><ul><li><strong>Raucherentwöhnung:</strong> Nikotinabhängige nutzen Hypnose, um sich nachhaltig von der Sucht zu befreien.</li><li><strong>Gewichtsreduktion:</strong> Bei Adipositas hilft die Fokussierung auf innere psychische Vorgänge, das Verhalten und das Selbstbild dauerhaft zu verändern.</li><li><strong>Psychische Gesundheit:</strong> Auch bei Ängsten und Depressionen erzielt die Methode Erfolge.</li></ul><p><strong>Wirtschaftliches Potenzial wird ignoriert</strong><br>Der entscheidende Vorteil der Hypnosetherapie liegt in ihrer Effizienz. Oft helfen bereits wenige Sitzungen den Patientinnen und Patienten, was eine signifikante Reduktion der Behandlungskosten zur Folge hat. Dieser ökonomische Faktor wurde in der bisherigen Debatte um Prämienverbilligungen weitgehend ignoriert.</p><p>Der Berufsverband für Hypnosetherapie (SBVH) setzt sich deshalb dafür ein, dass dieses Verfahren stärker in das öffentliche Gesundheitssystem integriert wird. Anstatt nur Symptome teuer zu behandeln, ermöglicht die Hypnose den Patienten, mittels eigener Ressourcen eine Veränderung ihres Organismus zu erreichen. Angesichts der Tatsache, dass die Schweiz bei der Prävention das Schlusslicht Europas ist, ist es Zeit, dieses ungenutzte Potenzial endlich ernst zu nehmen.</p><hr><p><strong>Quellen:</strong>&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz-gesundheit-schlusslicht-bei-praevention-in-europa-530427153806" href="https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz-gesundheit-schlusslicht-bei-praevention-in-europa-530427153806">https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz-gesundheit-schlusslicht-bei-praevention-in-europa-530427153806</a></p><p><strong>Über den SBVH:</strong> Der 2017 gegründete Berufsverband für Hypnosetherapie setzt sich für die Qualitätssicherung und die Positionierung der Hypnose in Politik und Öffentlichkeit ein.</p><p><strong><a data-cke-saved-href="https://sbvh.org/kontakt1" href="https://sbvh.org/kontakt1">Kontakt für Rückfragen</a></strong></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>39% - Ein Zoll-Schock, der an die Substanz geht</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/131789</link>
<description><![CDATA[Die Nachricht der drastischen Erhöhung der US-Zölle auf 39 % schlägt in der Schweiz wie ein Blitz ein.]]></description>
<pubDate>Sat, 02 Aug 2025 13:16:54 +0200</pubDate>
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<category>Patienten</category>
<category>Jugendliche</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>​​​​​​​<strong>Bern, 1. August 2025</strong>&nbsp;– Die Nachricht der drastischen Erhöhung der US-Strafzölle auf 39 % schlägt in der Schweiz am Nationalfeiertag wie ein Blitz ein. Was auf den ersten Blick wie eine wirtschaftliche Herausforderung aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als eine existenzielle Bedrohung, die abertausende von Existenzen und Familien im Land gefährdet. Diese Hiobsbotschaft trifft die Schweiz in einer ohnehin schon angespannten globalen „Multikrise“ und droht, die Widerstandsfähigkeit der Menschen bis aufs Äusserste zu strapazieren.</p><p><strong>Der Unsichtbare Schlag: Mentale und körperliche Auswirkungen auf die Menschen</strong></p><p>Ein solcher Schock wirkt wie ein Trauma, das nicht nur äussere Umstände verändert, sondern tief in die Psyche der Betroffenen eingreift. Die unmittelbaren Folgen sind oft tiefgreifend:</p><ul><li><strong>Lähmende Angst und Hoffnungslosigkeit:</strong> Menschen erleben eine erhöhte Anfälligkeit für Angststörungen, tiefe Besorgnis und Furcht. Ein Gefühl der Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit kann sich breitmachen. Besonders diejenigen mit einer genetischen Veranlagung neigen dazu, Situationen als noch tragischer zu empfinden und sich unnötig zu sorgen. Angst kann sich panikartig ausbreiten und ist ansteckend.</li><li><strong>Denken unter Druck:</strong> Unter solchem Stress können das Erinnerungsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit drastisch nachlassen, was sich in „Black-outs“ äussert, bei denen selbst bekanntes Wissen nicht mehr abgerufen werden kann. Das Gedächtnis kann sich rasch verschlechtern, und die Fähigkeit, Dinge in ihrer wahren Perspektive zu sehen, schwindet.</li><li><strong>Verlust und Verzweiflung:</strong> Das Selbstbild kann sich negativ verändern, und das Gefühl des „Sich-Verlierens“ kann in Selbstaufgabe münden. Ein erschreckender Ausdruck des inneren Leidens kann Suchtverhalten sein – nicht primär als Problem, sondern als Versuch, Trauma und Schmerz zu entfliehen.</li><li><strong>Chronischer Stress und Krankheit:</strong> Die ständige Belastung führt zu einer erhöhten Stress-Sensitivität, besonders bei jenen, die bereits frühere traumatische Erfahrungen gemacht haben. Physiologisch manifestiert sich dies in einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen wie Kortisol, das das Immunsystem schwächen und den Hippocampus schädigen kann. Das Herz-Kreislauf-System leidet unter rasendem Puls, Beklemmung und Panikattacken, die mit Herzinfarkten verwechselt werden können. Wut und Ärger können das Herzinfarktrisiko erhöhen. Psychischer Stress kann auch die Immunabwehr hemmen und zu psychosomatischen Beschwerden wie chronischen Schmerzen führen. Diese Schmerzen haben in der Schweiz jährliche Kosten von bis zu 9,5 Milliarden Franken zur Folge, einschliesslich Produktivitätsverlusten.</li></ul><p><strong>Gesellschaft am Scheideweg: Bedarf an Resilienz und Trauma-Informiertheit</strong></p><p>Die Gesellschaft ist oft nicht auf die Bewältigung solcher weitreichenden Traumata vorbereitet. Stigmatisierung und Entmenschlichung bedrohen jene, die in Obdachlosigkeit oder Sucht getrieben werden. Die Konsumgesellschaft selbst kann als Ausdruck eines kollektiven Traumas gesehen werden, das zu Passivität und destruktivem Verhalten führt. Die neue Zollkrise verstärkt bestehende Notlagen und potenziert die Belastungen für die Menschen.</p><p><strong>Ein Weg nach vorne: Hypnose als Stütze in schweren Zeiten</strong></p><p>In dieser bedrohlichen Lage gewinnen Ansätze an Bedeutung, die Menschen helfen, ihre innere Widerstandsfähigkeit zu stärken. Die Hypnose bietet hier eine vielversprechende, schonende und nicht-pharmakologische Methode. Sie kann dazu beitragen, Menschen von Ängsten und Zwängen zu befreien, indem sie das Potenzial des Einzelnen wieder voll ausschöpft.</p><ul><li><strong>Tiefe Entspannung und innere Ruhe:</strong> Hypnose führt zu einer körperlichen Entspannung, bei der Herzschlag und Atmung sich verlangsamen und der Blutdruck sinkt. Das kritische Denken tritt in den Hintergrund, während das bildhafte und kreative Denken aktiviert wird.</li><li><strong>Schmerzlinderung und mentale Klarheit:</strong> In diesem Zustand erleben Betroffene Gelassenheit, Kraft und Sicherheit. Die Nerven können gestärkt und stabiler werden, der Verstand ruhiger und klarer, gelassener und friedlicher. Dies hilft, sich weniger Sorgen zu machen und sich leichter zu konzentrieren.</li><li><strong>Neuorientierung und Heilung:</strong> Hypnose ermöglicht die Modulation der Wahrnehmung von Krankheitssymptomen und kann die Intensität von Schmerz verändern, indem man sich diesen als Farbe, Form oder Temperatur vorstellt und gezielt umfärbt oder abkühlt. Wichtige Erfahrungen der Vergangenheit können in der hypnotischen Tiefenentspannung auftauchen und verarbeitet werden, was die Neubetrachtung der eigenen Situation und veränderte Verhaltens- und Erlebnisweisen ermöglicht. Es geht darum, sich unabhängiger zu fühlen und „sich für sich selbst starkzumachen“.</li></ul><p>Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Gesellschaft erkennt, dass diese Krise mehr ist als ein wirtschaftlicher Rückschlag. Sie ist eine zutiefst menschliche Herausforderung, die Empathie, Gemeinschaft und innovative Ansätze zur Trauma-Bewältigung erfordert. Die Unterstützung der Menschen in der Schweiz, ihre Resilienz zu stärken und ihnen Wege zur Bewältigung des emotionalen und physischen Schmerzes aufzuzeigen, wird entscheidend sein, um die drohenden Auswirkungen dieses Schocks abzufedern und Hoffnung in einer Zeit der Multikrise zu geben.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Smartphone-Verzicht an Schulen</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/131726</link>
<description><![CDATA[Wie wir unsere Kinder an die virtuelle Welt verlieren und ihre psychische Gesundheit aufs Spiel setzen.]]></description>
<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 11:45:08 +0200</pubDate>
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<category>Patienten</category>
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<category>Wissenschaft</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h2 data-pm-slice="1 4 []">Bericht: Auswirkungen von Smartphones und sozialen Medien auf die Jugend</h2><p>Seit etwa 2010/2011 ist ein signifikanter Anstieg von Angstzuständen und Depressionen bei jungen Menschen zu verzeichnen, insbesondere bei Mädchen, während die PISA-Testergebnisse nach 2012 fielen. Dieser Trend korreliert mit der weiten Verbreitung von Smartphones mit Frontkameras, Hochgeschwindigkeitsinternet und süchtig machenden sozialen Medien, die zwischen 2010 und 2015 massiv zunahm und 2010 noch nicht möglich war. Diese Entwicklung wird als "grosse Neuverdrahtung" bezeichnet, die den natürlichen Fluss der kindlichen Entwicklung hin zu einem bildschirmbasierten, Online-Leben verschiebt und zu einer "verminderten" Jugend führt.</p><h3>Die Problematik der digitalen Kindheit</h3><p>Die Problematik besteht aus einer doppelten Belastung: Smartphones blockieren reale soziale Interaktionen und setzen Kinder potenziell schädlichen Inhalten aus. Es wird eine "Überbehütung in der realen Welt" (Einschränkung von freiem Spiel, Unabhängigkeit und Risikobereitschaft im Freien) und eine "Unterbehütung online" (uneingeschränkter Online-Zugang, der Kinder potenziellen Gefahren wie sexuellen Missbrauch aussetzt) festgestellt.</p><h3>Belege und Daten</h3><p>Die PISA-Daten zeigen einen Rückgang der Testergebnisse in den USA und weltweit nach 2012, nachdem sie zuvor seit den 1970er Jahren gestiegen waren. Die psychische Gesundheit war von den späten 1990er Jahren bis 2010/2011 stabil und stieg danach sprunghaft an. Experimente (etwa 20 bis 25 Studien), bei denen Personen zwei oder mehr Wochen lang soziale Medien meiden, zeigen positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, insbesondere nach den ersten schwierigen Tagen. Im Gegensatz zu früheren "moralischen Paniken" gibt es diesmal einen plötzlichen, sofortigen und internationalen Zusammenbruch der psychischen Gesundheit, der nicht nur in den USA, sondern auch in Australien, Neuseeland, Skandinavien und vielen anderen Ländern zu beobachten ist. Das Prinzip "Die Dosis macht das Gift" wird betont: Während Fernsehen typischerweise 1-3 Stunden pro Tag konsumiert wurde und man danach nach draussen ging, ermöglichen Smartphones 7-12 Stunden tägliches Scrollen und Vergleichen, was als schädlich erachtet wird. Die Hälfte aller US-Teenager gibt an, "fast ständig" online zu sein.</p><h3>Lösungsansätze für Kinder und Jugendliche (aus "The Anxious Generation")</h3><p>Das Problem wird als "kollektives Handlungsproblem" identifiziert, da einzelne Eltern Schwierigkeiten haben, sich gegen den Gruppendruck zu behaupten ("Ich bin der Einzige, der kein Smartphone/Snapchat hat"). Klare Normen sind erforderlich, die gemeinsam befolgt werden können. Vier Kernnormen werden vorgeschlagen:</p><ol><li><p><strong>Kein Smartphone vor dem Alter von 14 Jahren (oder der High School in den Vereinigten Staaten).</strong></p></li><li><p><strong>Keine sozialen Medien vor dem Alter von 16 Jahren</strong>, da diese für Kinder ungeeignet sind (Risiko von Kontakten mit Fremden, Sucht).</p></li><li><p><strong>Handyfreie Schulen:</strong> Dies bedeutet ein schulisches Verbot von Handys für den gesamten Schultag (z.B. durch spezielle Schließfächer oder Beutel), nicht nur im Klassenzimmer. Positive Effekte sind wiederkehrendes Lachen in den Gängen und laute Mensen, da Kinder wieder präsenter sind, besser lernen können und weniger einsam sind. Ein Vergleich wird gezogen: Das Mitbringen eines Fernsehers oder Videorekorders in die Schule wäre absurd, und Handys sind ähnlich ablenkend und verhindern das Lernen.</p></li><li><p><strong>Mehr freies Spiel und Unabhängigkeit in der realen Welt:</strong> Wenn Bildschirmzeit reduziert wird (z.B. um 10 bis 15 Stunden pro Tag), müssen Alternativen für Spass, Abenteuer und reales Spiel geboten werden.</p></li></ol><h3>Ratschläge für Erwachsene und die Rolle der Spiritualität</h3><p>Erwachsene müssen erkennen, dass ihre Aufmerksamkeit durch ständige digitale Reize entzogen wird. Es ist wichtig, tägliche Gewohnheiten zu ändern, z.B. die meisten Benachrichtigungen auszuschalten und das ständige Überprüfen von Nachrichten zu vermeiden, da dies oft das Erste und Letzte ist, was viele tun. Die Rückkehr zu realen Beziehungen und Gemeinschaften wird als entscheidend erachtet, da Technologien oft menschlichen Kontakt umgehen. Dies kann durch aktivere Teilnahme an religiösen Organisationen oder durch die Praxis eines "digitalen Sabbats" geschehen – einen 24-Stunden-Zeitraum mit minimierter Technologienutzung, idealerweise in Gemeinschaft mit Freunden. Antike Weisheit steht oft im Gegensatz zum Online-Leben: Während alte Lehren zur Selbstbeherrschung, Vergebung und inneren Harmonie aufrufen, fördern soziale Medien ständiges Urteilen, das Ignorieren von Kontext und unaufhörlichen Konsum. Die menschliche Evolution zur Religiosität (nach Émile Durkheim) wird hervorgehoben, da Menschen sich entwickelt haben, um sich um heilige Objekte zu versammeln und Bindungen zu bilden, was Gemeinschaften vereint. Religiöse Kinder sind nach 2012 weniger ängstlich und depressiv geworden als säkulare Kinder, da sie in einer Gemeinschaft und moralischen Ordnung verwurzelt sind, während säkulare Kinder durch die digitale Flut "ins Meer gespült" werden. Der Autor selbst, obwohl er sich als Atheist bezeichnet, praktiziert einen "digitalen Sabbat" (angelehnt an den jüdischen Schabbat), um einen Tag pro Woche der Regeneration, dem Fokus auf Menschen und Büchern zu widmen, anstatt ständig Projekte voranzutreiben. Als Lektüre zur Wiedererlangung der Aufmerksamkeit wird "Deep Work" von Cal Newport empfohlen.</p><h3>Aktueller Fortschritt und Ausblick</h3><p>Seit der Veröffentlichung des Buches im März 2024 haben Länder begonnen, Altersgrenzen anzuheben und Gesetze zu ändern (z.B. Brasilien geht handyfrei, Indonesien folgt dem Beispiel Australiens, das das Alter anhebt). Etwa ein Dutzend US-Bundesstaaten arbeiten an Verboten. Die Unternehmen sind sich der Problematik bewusst, versuchen aber, die öffentliche Erzählung zu kontrollieren, indem sie beispielsweise behaupten, es gäbe nur Korrelationsbeweise. Die wichtigste Priorität für 2025 ist die Anhebung des Mindestalters für soziale Medien auf 16 Jahre mit entsprechender Durchsetzung. Es wird betont, dass Unternehmen bereits Wege zur Altersauthentifizierung haben, ohne dass ein Ausweis vorgezeigt werden muss. Eltern wird geraten, für jüngere Kinder Klapphandys oder Telefonuhren anstelle von Smartphones in Betracht zu ziehen, um den Kontakt zu ermöglichen, ohne die Nachteile von Smartphones. Eine Regel "<strong>keine Bildschirme im Schlafzimmer</strong>" wird dringend empfohlen. Die Bildschirmzeit von Kindern sollte im jungen Alter um 70-90% reduziert werden, um eine ständige Überstimulation zu vermeiden, die das reale Leben langweilig erscheinen lässt. Weitere Tipps und Ressourcen für Eltern, Lehrer und Gesetzgeber sind auf anxiousgeneration.com verfügbar.</p><h2>Was können wir tun?</h2><h3>Für Kinder und Jugendliche</h3><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Einführung einer Altersgrenze von 14 Jahren für Smartphones.</p></li></ul></blockquote><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Einführung einer Altersgrenze von 16 Jahren für soziale Medien.</p></li></ul></blockquote><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Umsetzung von handyfreien Schulen (schulweit, nicht nur im Klassenzimmer).</p></li></ul></blockquote><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Förderung von mehr freiem Spiel und Unabhängigkeit in der realen Welt für Kinder.</p></li></ul></blockquote><h3>Für Erwachsene</h3><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Änderung täglicher Gewohnheiten zur Wiedererlangung der Aufmerksamkeit (Benachrichtigungen ausschalten, ständiges Überprüfen vermeiden).</p></li></ul></blockquote><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Wiederaufnahme von realen Beziehungen und Einbettung in Gemeinschaften.</p></li></ul></blockquote><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Praktizieren eines "digitalen Sabbats" (24 Stunden minimierte Technologienutzung).</p></li></ul></blockquote><h3>Für Gesetzgeber/Regierungen</h3><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Anhebung des Mindestalters für soziale Medien auf 16 Jahre und deren Durchsetzung.</p></li></ul></blockquote><h3>Für Eltern</h3><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Nutzung der Ressourcen auf anxiousgeneration.com für Tipps und Unterstützung.</p></li></ul></blockquote><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Erwägung von Klapphandys oder Telefonuhren anstelle von Smartphones für jüngere Kinder.</p></li></ul></blockquote><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Einführung der Regel "keine Bildschirme im Schlafzimmer".</p></li></ul></blockquote><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Reduzierung der Bildschirmzeit von Kindern im jungen Alter um 70-90%.</p></li></ul></blockquote><h3>Für Einzelpersonen</h3><blockquote><ul data-tight="true"><li><p>Lektüre von "Deep Work" von Cal Newport zur Verbesserung der Aufmerksamkeitskontrolle.</p></li></ul><hr><p><strong>Jonathan Haidt</strong>&nbsp;ist ein US-amerikanischer Psychologe und Sozialpsychologe, geboren am 19. Oktober 1963 in New York City.&nbsp;Er ist Professor für Psychologie an der Stern School of Business der New York University und zählt weltweit zu den einflussreichsten Wissenschaftlern im Bereich Moral- und Sozialpsychologie.<br></p></blockquote>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Hypnose als therapeutisches Werkzeug</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/131718</link>
<description><![CDATA[Hypnose wird als therapeutisches Werkzeug zunehmend erforscht und in verschiedenen Bereichen der Gesundheit eingesetzt, um Belastungen zu mindern.]]></description>
<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 17:12:03 +0200</pubDate>
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<category>Hypnose</category>
<category>Forschung</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>Definition und Merkmale des hypnotischen Zustands:</strong> Die American Psychological Association (APA) definiert Hypnose als einen <strong>Bewusstseinszustand, der fokussierte Aufmerksamkeit und reduzierte periphere Wahrnehmung beinhaltet und durch eine erhöhte Empfänglichkeit für Suggestionen gekennzeichnet ist</strong>. Während der Hypnose, oft als Trance bezeichnet, können Personen tiefe mentale und physische Entspannung, mentale Absorption, ein vermindertes Urteilsvermögen und eine reduzierte Überwachung der Umgebung erleben. Es kann auch zu einem Verlust des Zeit- und Ortsgefühls sowie zu automatischen oder unwillkürlichen motorischen Reaktionen kommen. Trotz dieser gemeinsamen Merkmale ist der hypnotische Zustand hochindividuell und wird als eher instabil und flüchtig beschrieben, und es gibt derzeit kein übergeordnetes Konzept für seine Definition.</p><p><strong>Förderung der psychischen Gesundheit und Linderung von Belastungen:</strong> Hypnose ermöglicht den Zugang zu <strong>wichtigen persönlichen Ressourcen</strong> wie Fähigkeiten, Stärken, Kraftquellen und unbewusstem Körperwissen. Dies versetzt die Person in die Lage, körpereigene Selbstregulationsfähigkeiten und -kräfte zu mobilisieren, Schmerzerleben, Stimmung und Wohlbefinden positiv zu beeinflussen, Bewältigungsstrategien zu trainieren und sich mental auf herausfordernde Situationen vorzubereiten. Das <strong>autonome Nervensystem</strong> spielt hierbei eine Schlüsselrolle für die Homöostase des menschlichen Seins, und Hypnose kann auf unaufdringliche Weise diese tiefen neurovegetativen Schichten ansprechen, um Blockaden zu lösen und langfristig gesunde innere Zustände zu stabilisieren.</p><p><strong>Anwendungsbereiche in der mentalen Gesundheit und Medizin:</strong> Hypnotherapie ist eine <strong>wissenschaftlich anerkannte und erprobte psychotherapeutische Methode</strong>. Sie wird erfolgreich bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in verschiedenen Bereichen der Therapie, Medizin und Zahnmedizin angewendet. Empirisch belegte Anwendungsbereiche umfassen unter anderem:</p><ul><li><strong>Schmerzbehandlung:</strong> Hypnose ist ein sehr wirksames Mittel zur Linderung von Schmerzen. Dies gilt für Operations-, Geburts- und Krebsschmerzen, aber auch für chronische Schmerzen und Migräne. Patienten verspürten in einigen Fällen keine nennenswerten Schmerzen während und nach Operationen unter Hypnose.</li><li><strong>Ängste und Phobien:</strong> Hypnose kann effektiv zur Bewältigung von Ängsten, einschliesslich Flugangst, eingesetzt werden.</li><li><strong>Depressionen:</strong> Hypnose ist eine <strong>sehr effektive Intervention zur Reduzierung von Depressionssymptomen</strong>. Die Wirksamkeit ist vergleichbar mit etablierten psychologischen Interventionen wie der kognitiven Therapie oder der interpersonellen Therapie.</li><li><strong>Psychosomatische Störungen:</strong> Bei Erkrankungen wie Reizdarm, Asthma oder Allergien, bei denen psychische Faktoren eine Rolle spielen, kann Hypnose helfen, da negative Erlebnisse sich körperlich manifestieren können und in Trance die Probleme an der Wurzel im Unterbewusstsein behandelt werden können.</li><li><strong>Abhängigkeit und Missbrauch:</strong> Hypnotherapie ist anerkannt für die Raucherentwöhnung und den Methadonentzug.</li><li><strong>Verbesserung des Wohlbefindens und der Selbstregulation:</strong> Hypnose hilft, <strong>Entspannung zu fördern, die Schlafqualität zu verbessern</strong> und das Selbstwertgefühl zu steigern. Sie fördert die <strong>Selbstwirksamkeit</strong> und <strong>innere Klarheit</strong>.</li><li><strong>Palliativbegleitung:</strong> Im Hospizbereich kann Hypnose Schmerzen und Ängste lindern, inneren Frieden fördern und Zugang zu Erinnerungen und biografischer Klärung schaffen, um Würde und Trost am Lebensende zu ermöglichen.</li></ul><p><strong>Neurobiologische Grundlagen der Wirkung:</strong> Forschungsprojekte wie das <strong>HypnoScience®-Projekt</strong>&nbsp;an der Universität Zürich untersuchen die neurobiologischen Grundlagen der Hypnose mittels bildgebender Verfahren wie fMRI, MRS und EEG.</p><ul><li><strong>Gehirnregionen und Konnektivität:</strong> Studien zeigen, dass Hypnose die Aktivität und Konnektivität in spezifischen Hirnarealen verändert. Schlüsselhirnareale in den <strong>parieto-okzipital-temporalen Bereichen, im Cuneal-/Precuneal- und okzipitalen Kortex, in den Lingualgyri und im Okzipitalpol</strong> werden beeinflusst. Insbesondere der <strong>Lingualgyrus</strong> wurde in allen statistischen Vergleichen als prominentes Areal identifiziert, was auf seine Rolle bei mentaler Imagery oder visuellen Suggestionen hindeuten könnte. Während der Trance ist der <strong>präfrontale Kortex weniger aktiv</strong>, was das kritische Denken reduziert und neue Überzeugungen leichter aufnehmen lässt.</li><li><strong>Physiologische Veränderungen:</strong> Es wurde eine <strong>signifikante Verlangsamung der Atemfrequenz</strong> in beiden untersuchten Hypnosezuständen im Vergleich zu Kontrollbedingungen beobachtet, wobei die Verlangsamung im tieferen Zustand noch ausgeprägter war. Der Herzschlag kann ebenfalls verlangsamt sein, was auf einen tiefen Entspannungszustand hindeutet. Im tieferen Hypnosezustand (HS2) wurde zudem eine <strong>signifikant höhere LF/HF-Ratio</strong> (ein Maß für die Herzfrequenzvariabilität) im Vergleich zur Kontrollbedingung festgestellt.</li><li><strong>Neurochemische Veränderungen:</strong> Im parieto-okzipitalen (PO) Hirnbereich wurde im tieferen Hypnosezustand (HS2) eine <strong>signifikante Abnahme der Myo-Inositol-Konzentration</strong> (mI) beobachtet. Dies könnte auf eine reduzierte neuronale Aktivität in diesem Bereich hindeuten, obwohl die genaue Interpretation komplex ist und weitere Forschung erfordert.</li><li><strong>Theta-Wellen:</strong> In beiden Hypnosetiefen waren die sogenannten <strong>Theta-Wellen im Gehirn gesteigert</strong>, ein Zeichen für Schläfrigkeit und tiefe Entspannung, die auch bei Meditation oder psychedelischen Zuständen auftreten.</li></ul><p><strong>Hypnose als Ressource in einer überforderten Gesellschaft:</strong> In einer Zeit, in der das klassische Gesundheitssystem an seine Grenzen stößt und Wartezeiten für Psychotherapie lang sind, bietet Hypnose einen direkten Zugang zur biologischen, emotionalen und mentalen Selbstregulation. Sie <strong>aktiviert innere Resonanz und unbewusste Ressourcen</strong>, die zur Selbstheilung, zur Regulation des Nervensystems und zur Neuorientierung tief verwurzelter Muster beitragen. Hypnose wird als <strong>"Bewusstseinswerkzeug für eine neue Zeit"</strong> und als integraler Bestandteil moderner Therapie- und Gesundheitsarbeit gesehen.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Achtung Eltern: Früher Smartphone-Besitz schadet mentaler Gesundheit!</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/131717</link>
<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie, die im „Journal of Human Development and Capabilities“ veröffentlicht wurde.]]></description>
<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 16:08:41 +0200</pubDate>
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<category>Medizin</category>
<category>Patienten</category>
<category>Kinder</category>
<category>Jugendliche</category>
<category>Wissenschaft</category>
<category>Forschung</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Eine aktuelle Studie, die im „Journal of Human Development and Capabilities“ veröffentlicht wurde, legt nahe, dass Kinder, insbesondere Mädchen, die <strong>vor dem Alter von 13 Jahren ein Smartphone besitzen, im späteren Leben schlechtere psychische Gesundheitsergebnisse aufweisen können</strong>. Die Studie basierte auf selbstberichteten Fragebogenergebnissen von über 100.000 jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren.</p><p><strong>Wesentliche Erkenntnisse der Studie</strong>:</p><ul><li>Ein früherer Smartphone-Besitz war mit schlechteren psychischen Gesundheitsergebnissen für jedes Jahr des Smartphone-Besitzes vor dem 13. Lebensjahr verbunden.</li><li>Früher Smartphone-Besitz wurde bei Mädchen und Jungen mit <strong>Gefühlen von geringerem Selbstwertgefühl und niedrigerer Selbstachtung</strong> in Verbindung gebracht.</li><li>Mädchen berichteten über eine geringere emotionale Belastbarkeit und geringeres Selbstvertrauen.</li><li>Jungen berichteten über geringere Ruhe, Stabilität und Empathie.</li><li>Die Studie zeigte eine deutliche Korrelation mit schweren Suizidgedanken:<ul><li><strong>Etwa 48 % der jungen Frauen</strong>, die im Alter von 5 oder 6 Jahren Smartphones besassen, berichteten von schweren Suizidgedanken, verglichen mit 28 % der Frauen, die ihre Smartphones mit 13 Jahren oder später erhielten.</li><li>Bei jungen Männern berichteten 31 % derjenigen, die im Alter von 5 oder 6 Jahren Smartphones besassen, von schweren Suizidgedanken, verglichen mit 20 % der Männer, die ihre Smartphones mit 13 Jahren oder später erhielten.</li></ul></li><li>Studienautoren führten die Unterschiede zwischen den psychischen Symptomen junger Frauen und Männer auf die Nutzung sozialer Medien zurück.</li><li><strong>Weitere Faktoren</strong>, die die psychische Gesundheit zu beeinflussen schienen, waren Cybermobbing, schlechter Schlaf und schlechte Familienbeziehungen.</li></ul><p><strong>Empfehlungen und Ansätze zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern</strong>:</p><ul><li><strong>Einschränkung des Zugangs zu Smartphones und sozialen Medien</strong> für Kinder unter 13 Jahren.</li><li>Förderung der digitalen Kompetenzbildung (Digital Literacy Education).</li><li>Tara Thiagarajan, eine der Studienautorinnen, schlägt vor, dass Kinder <strong>idealerweise erst ab 14 Jahren ein Smartphone besitzen sollten</strong>. Wenn sie ein Smartphone erhalten, sollten Eltern die Zeit nutzen, um mit ihren Kindern über die Internetnutzung zu sprechen und Konsequenzen zu erklären.</li><li>Dr. Tara Narula betont, dass <strong>je länger der Zugang von Kindern zu sozialen Medien hinausgezögert werden kann, desto besser</strong> dies für ihre psychische Gesundheit ist. Alternativen wie Festnetztelefone oder Klapphandys könnten Optionen sein, um Kommunikation ohne die zusätzlichen Aspekte von Smartphones zu ermöglichen.</li><li>Der Sozialpsychologe Jonathan Haidt schlägt <strong>landesweite „Normen“ oder Richtlinien</strong> vor, darunter:<ul><li>Keine Smartphones vor der Oberstufe (High School).</li><li>Keine sozialen Medien vor dem Alter von 16 Jahren.</li><li>Schulen als telefonfreie Zonen etablieren.</li></ul></li><li>Kinderärztin Dr. Natasha Burgert empfiehlt, dass Eltern Kindern zeigen, wie Smartphones verantwortungsvoll genutzt werden. Sie hebt hervor, dass Kinder das Verhalten der Eltern beobachten und dass menschliche Interaktionen wichtiger sind als die Aufmerksamkeit für Telefone.</li><li>Die American Academy of Pediatrics empfiehlt Familien, die <strong>5 K's (5 C's) des Medienkonsums</strong> zu befolgen, um Kindern und Jugendlichen den sicheren Umgang online beizubringen:<ul><li><strong>Kind (Child)</strong>: Berücksichtigen Sie das Kind und seine Persönlichkeit. Welchen Medien fühlt es sich hingezogen und wie reagiert es darauf?</li><li><strong>Inhalt (Content)</strong>: Berücksichtigen Sie den Inhalt der Medien, die Ihr Kind konsumiert. Ermutigen Sie es, gute Medienquellen zu wählen.</li><li><strong>Ruhe (Calm)</strong>: Helfen Sie Ihrem Kind, seine Emotionen zu regulieren, auch ohne die Hilfe von Medien.</li><li><strong>Verdrängung (Crowding out)</strong>: Überlegen Sie, womit Ihre Familie mehr Qualitätszeit verbringen möchte, ausser Medien zu konsumieren.</li><li><strong>Kommunikation (Communication)</strong>: Sprechen Sie früh und oft mit Kindern über Medien und fördern Sie das Erlernen digitaler Kompetenzen.</li></ul></li></ul><p>Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit, den Einfluss von Technologie auf die psychische Gesundheit von Kindern genau zu betrachten und präventive Massnahmen sowie Bildungsinitiativen zu ergreifen.</p><hr><p>Link zur Studie:&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/19452829.2025.2518313" href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/19452829.2025.2518313">https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/19452829.2025.2518313</a></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Sigmund Freuds Beziehung zur Hypnose</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/131638</link>
<description><![CDATA[Sigmund Freuds Beziehung zur Hypnose war komplex und entscheidend für die spätere Entwicklung der Psychoanalyse.]]></description>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 23:35:38 +0200</pubDate>
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<category>Medizin</category>
<category>Patienten</category>
<category>Mitglieder</category>
<category>Hypnose</category>
<category>Forschung</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p> Anfangs, ab etwa 1887, nutzte Freud die Hypnose intensiv als therapeutisches Werkzeug. Er studierte bei dem berühmten französischen Neurologen Jean-Martin Charcot an der Salpêtrière in Paris (1885-1886) und später bei Hippolyte Bernheim in Nancy (1889). Freud war fasziniert von den Möglichkeiten der Hypnose, insbesondere um <strong>verdrängte Erinnerungen zugänglich zu machen und hysterische Symptome aufzulösen</strong>. Er erzielte mit der von Joseph Breuer praktizierten kathartischen Methode, bei der Patienten unter Hypnose über ihre Leiden sprachen und Emotionen abreagierten, durchaus Erfolge.</p><p>Trotz dieser anfänglichen Begeisterung <strong>blieb Freud der Hypnose gegenüber stets kritisch eingestellt</strong>. Seine Abkehr von der Hypnose, die um 1896 endete, hatte mehrere Gründe:</p><ul><li><strong>Schwierigkeiten bei der Anwendung</strong>: Freud konnte einen Großteil seiner Patienten nicht zuverlässig in einen tiefen hypnotischen Zustand versetzen.</li><li><strong>Patientenwiderstand</strong>: Patienten überwachten das Vorgehen kritisch („kritisches Bewusstsein“) und zeigten Widerstand gegen die direkte, autoritäre Suggestion.</li><li><strong>Begrenzte Wirksamkeit</strong>: Die erzielten therapeutischen Erfolge waren oft nicht nachhaltig, da Symptome nach neuen Traumata wieder auftreten konnten.</li><li><strong>Theoretische Entwicklung</strong>: Freud erkannte, dass Hypnose das psychodynamische „Kräftespiel“ aus Verdrängung und Widerstand verdeckte, welches für seine entstehende psychoanalytische Theorie fundamental war.</li></ul><p>Diese Limitationen trieben ihn zur Entwicklung der Psychoanalyse und der Methode der <strong>freien Assoziation</strong>. Er sah die freie Assoziation als einen indirekten, aber effektiveren Weg, unbewusstes Material zu erkunden, ohne die Notwendigkeit einer formalen Hypnoseinduktion. Obwohl er die Hypnose aufgab, behielt er einige Elemente, wie die liegende Position des Patienten, bei.</p><p>Freud lehnte die Hypnose jedoch <strong>niemals vollständig ab</strong>; er erkannte ihren therapeutischen Wert als ergänzendes Werkzeug an. Er betrachtete die Hypnose als <strong>grundlegend für das Verständnis unbewusster Prozesse</strong> und die Erforschung von Neurosen. Später, insbesondere im Kontext der Kriegsneurosen im Ersten Weltkrieg, befürwortete er sogar die <strong>Kombination von Hypnose und Psychoanalyse</strong>, um die Therapie zu beschleunigen und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Freuds kritisch-konstruktive Haltung kann als <strong>Vorbild für den wissenschaftlichen Umgang mit therapeutischen Innovationen</strong> dienen. Dennoch führte seine Abkehr dazu, dass die Hypnotherapie im deutschsprachigen Raum für lange Zeit in den Hintergrund gedrängt wurde.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Geschichte und Entwicklung der Hypnose</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/131483</link>
<description><![CDATA[Die faszinierende Reise der Hypnose: Von uralten Ritualen zur modernen Wissenschaft]]></description>
<pubDate>Sat, 12 Jul 2025 17:52:12 +0200</pubDate>
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<category>Medizin</category>
<category>Patienten</category>
<category>Mitglieder</category>
<category>Podcast</category>
<category>Wissenschaft</category>
<category>Hypnose</category>
<category>Forschung</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Hypnose ist weit mehr als Mystik: Sie ist eine tief in der Menschheitsgeschichte verwurzelte therapeutische Technik, die heute einen neuen Aufschwung erlebt. Schon in <strong>antiken Zivilisationen</strong> wie Ägypten und Griechenland nutzte man "Tempelschlaf" zur Heilung. Auch im Hinduismus finden sich meditative und tranceähnliche Zustände, die als frühe Formen der Selbsthypnose gelten können.</p><p>Ihre moderne Geschichte beginnt mit <strong>Franz Anton Mesmer</strong> (1734–1815) und seinem "animalischen Magnetismus" im 18. Jahrhundert. Er glaubte an ein unsichtbares "Fluidum" oder "Lebensfeuer" und versuchte, dessen Fluss durch Handauflegen oder spezielle Bottiche zu harmonisieren. Später legte der schottische Chirurg <strong>James Braid</strong> (1795–1860) mit der Prägung des Begriffs "<strong>Hypnotismus</strong>" (abgeleitet von "hypnos" für Schlaf) den Grundstein für eine wissenschaftlichere Betrachtung. Er erkannte, dass Trancezustände durch psychologische Mechanismen und nicht durch "magnetische Ströme" entstehen. Im 19. Jahrhundert wurde Hypnose sogar <strong>vor der Entdeckung chemischer Anästhetika zur Schmerzstillung bei Operationen</strong> eingesetzt, was die Sterberate signifikant senkte.</p><p>Nach einer Phase, in der <strong>Sigmund Freud</strong> (1856–1939) die Hypnose zugunsten der Psychoanalyse zurückdrängte – obwohl sie für seine Theorieentwicklung grundlegend war –, erlebte sie durch Pioniere wie <strong>Milton H. Erickson</strong> (1901–1980) eine Renaissance. Erickson betonte die <strong>individuellen Ressourcen</strong> jedes Menschen und entwickelte einen ressourcenorientierten, nicht-autoritären Ansatz. <strong>Dave Elman</strong> (1900–1967) wurde für seine schnellen und effizienten Induktionstechniken bekannt und bildete Tausende von Ärzten und Zahnärzten aus.</p><p>Heute ist die Hypnose fest in der <strong>wissenschaftlichen Forschung</strong> verankert. Das <strong>OMNI HypnoScience® Projekt</strong> hat beispielsweise nachgewiesen, dass es <strong>mindestens zwei verschiedene Hypnosezustände</strong> gibt und diese reproduzierbar sind. Studien an der Universität Zürich bestätigen durch fMRT-Bilder, dass Hypnose <strong>tatsächlich Veränderungen im Gehirn</strong> bewirkt und die hypnotische Wirkung nicht "erfunden" oder gespielt ist. Ihre <strong>Wirksamkeit</strong> ist bei Schmerzmanagement, Angststörungen, Depressionen und sogar in der Anästhesie belegt. Innovative Techniken wie <strong>ChiroTrance</strong>, eine wortlose Hypnose mittels Berührung, aktivieren dabei die <strong>Selbstheilungskräfte</strong>.</p><p>Die Geschichte der Hypnose ist eine Geschichte des stetigen Fortschritts und des wachsenden Verständnisses für das menschliche Potenzial. Sie zeigt, dass die Lösung für viele Probleme in uns selbst liegt. Hypnose und Selbsthypnose könnten zu einem <strong>Pflichtfach</strong> werden, um jedem Menschen zu helfen, sein wahres Potenzial zu entfalten. Ein spannendes Feld mit innovativen Anwendungen und Forschungen vor uns!</p><p><br></p><h3><a data-cke-saved-href="https://www.mental24.online/podcasts/geschichte-und-entwicklung-der-hypnose" href="https://www.mental24.online/podcasts/geschichte-und-entwicklung-der-hypnose">Höre hier den Podcast zur Geschichte und Entwicklung der Hypnose</a></h3><p><br></p><hr><p><br></p><p><br></p><h2>Zeittafel zur Geschichte und Entwicklung der Hypnose</h2><p><strong>Prähistorische Zeit (ca. 30.000 v. Chr.)</strong></p><ul><li><strong>30.000 v. Chr.:</strong> Erste Darstellungen von Mischwesen (halb Mensch, halb Tier) und "verletzten Menschen" in paläolithischen Höhlen wie Chauvet und Vogelherdhöhle, oft an schwer zugänglichen Stellen. Dies wird von einigen Autoren als Hinweis auf Trancepraktiken steinzeitlicher Schamanen interpretiert, die diese Abbildungen zur Unterstützung von Trancevisionen nutzten.</li></ul><p><strong>Antike Kulturen</strong></p><ul><li><strong>Ca. 1500-1000 v. Chr. (Ägypten):</strong> Früheste schriftliche Anleitungen zur Tranceinduktion und Selbsthypnose mittels Fixationsmethoden finden sich im Leidener demotisch-magischen Papyrus. Trance wird hier vor allem zur Zukunftsbefragung durch Medien genutzt, nicht zur Heilung.</li><li><strong>Ab 500 v. Chr. (Ägypten):</strong> Therapeutischer Einsatz des "Tempelschlafs" in Serapis- und Isis-Tempeln, wo Kranke in einen neuntägigen Schlaf versetzt wurden, um im Traum göttliche Diagnosen und Behandlungsanweisungen zu erhalten.</li><li><strong>Antikes Griechenland:</strong> Praxis des "Tempelschlafs" in Asklepios-Tempeln (z.B. Epidaurus, Kos) zur Heilung von Krankheiten. Der Zustand wird als "zwischen Wachen und Schlafen" beschrieben, vergleichbar dem heutigen hypnotischen Zustand. Heiligtiere wie Schlangen und Hunde assistierten bei der Heilung.</li></ul><p><strong>Mittelalter</strong></p><ul><li><strong>1098-1179:</strong> Die Mystikerin Hildegard von Bingen berichtet von Visionen und ekstatischen Zuständen, die heutigen hypnotischen Trancen ähneln. Berichte über chirurgische Eingriffe in "schlafendem" Zustand zur Schmerzausschaltung existieren.</li></ul><p><strong>Renaissance</strong></p><ul><li><strong>1493-1541:</strong> Paracelsus erforscht "magnetischen Schlaf" als heilende Kraft, basierend auf der Annahme, dass der menschliche Körper magnetische Kräfte besitzt. Seine Ansichten legen den Grundstein für spätere Entwicklungen im Magnetismus.</li></ul><p><strong>18. Jahrhundert – Beginn der modernen Hypnose</strong></p><ul><li><strong>1758:</strong> Johann Joseph Gassner beginnt in Klösterle, Schweiz, mit Exorzismus-Gebeten zur Heilung von Krankheiten, nachdem er selbst erfolgreich seine eigenen Beschwerden auf diese Weise bekämpft hatte. Seine Erfolge erregen großes Aufsehen.</li><li><strong>1775:</strong> Die bayrische Kurfürst Max Joseph setzt eine Kommission zur Untersuchung von Gassners Praktiken ein. Franz Anton Mesmer demonstriert am 23. November 1775 vor dieser Kommission, dass die Krämpfe und Zuckungen, die Gassner dem Teufel zuschrieb, auch durch seinen "animalischen Magnetismus" erzeugt werden können. Gassners exorzistische Praxis wird daraufhin stark eingeschränkt, während Mesmers Karriere als "magnetischer" Heiler beginnt.</li><li><strong>1778:</strong> Franz Anton Mesmer zieht nach Paris, und seine Theorie des "animalischen Magnetismus" ("Mesmerismus") gewinnt schnell an Popularität. Er führt öffentliche und private Sitzungen durch, um "neurastenische Zustände" zu heilen.</li><li><strong>Ab 1785:</strong> Johann Kaspar Lavater praktiziert den Magnetismus in Genf und bringt ihn 1786 nach Bremen. Dort weckt er das Interesse der Ärzte A. Wienholt und H.W.M. Olbers, die den Magnetismus erfolgreich anwenden.</li><li><strong>Ende 18. Jahrhundert:</strong> Der Karlsruher Physikprofessor J.L. Böckmann lernt die Puységursche Technik in Straßburg und gründet das Archiv für Magnetismus und Somnambulismus. Eberhard Gmelin veröffentlicht einflussreiche Bücher zum animalischen Magnetismus.</li></ul><p><strong>19. Jahrhundert – Wissenschaftliche Fundierung und Debatten</strong></p><ul><li><strong>1817-1824:</strong> Das "Archiv für den thierischen Magnetismus" erscheint in 12 Bänden und wird zum Sprachrohr des animalischen Magnetismus in Deutschland.</li><li><strong>1821:</strong> Mesmerisieren wird bereits als Anästhesiemethode angewandt.</li><li><strong>1841:</strong> James Braid wird durch Demonstrationen des französischen Magnetiseurs Charles Lafontaine in Manchester auf den "Animalischen Magnetismus" aufmerksam. Er beginnt eigene Untersuchungen und postuliert neue psychophysiologische Theorien.</li><li><strong>November 1841:</strong> Braid prägt den Begriff "Neurohypnology" (später verkürzt zu "Neurypnology" und schließlich "Hypnose") für den Zustand des "nervösen Schlafes", der sich vom natürlichen Schlaf unterscheidet.</li><li><strong>1843:</strong> James Braid veröffentlicht sein Buch "Neurypnology", in dem er seine Entdeckung des Hypnotismus bekannt gibt und die okkulten Erklärungen ablehnt. Er leitet den Begriff "Hypnose" vom griechischen Wort "hypnos" (Schlaf) ab.</li><li><strong>1845:</strong> James Esdaile, ein schottischer Chirurg in Indien, beginnt erfolgreich, Hypnose als Schmerzmittel bei chirurgischen Eingriffen einzusetzen, oft unterstützt von seinen Helfern. Er stellt fest, dass der Blutfluss bei "mesmerischer" Operation geringer ist.</li><li><strong>April 1846:</strong> Esdaile sendet einen Bericht über 102 Operationen unter Mesmerismus an die lokale Regierung. Ein Komitee bestätigt seine Behauptungen.</li><li><strong>1846:</strong> William T. G. Morton führt die erste öffentliche Allgemeinanästhesie durch, was die Hypnose als primäre Anästhesiemethode in den Hintergrund drängt.</li><li><strong>1847:</strong> Esdaile beschreibt in seinem Buch "Mesmerism in India" die Senkung der Sterberate von 40% auf 5% bei 345 chirurgischen Eingriffen in Hypnose.</li><li><strong>Nach 1848:</strong> Obwohl Äther- und Chloroform-Anästhesie in Indien eingeführt werden, bleibt Esdaile von den Vorteilen der mesmerischen Anästhesie überzeugt.</li><li><strong>Um 1880:</strong> Der berühmte französische Neurologe Jean-Martin Charcot beginnt an der Salpêtrière in Paris mit Hypnoseuntersuchungen an hysterischen Patientinnen. Er sieht Hypnose als pathologischen Zustand, der nur bei Hysterikern auftritt.</li><li><strong>1882:</strong> Sigmund Freud übersetzt James Braids Werk "Die Suggestion und ihre Heilwirkung" ins Deutsche.</li><li><strong>Ab August 1885:</strong> Sigmund Freud studiert Hypnose bei Charcot an der Salpêtrière in Paris.</li><li><strong>1887:</strong> Auguste Forel, Schweizer Psychiatrieprofessor, besucht Nancy und beginnt nach seiner Rückkehr mit Hypnose zu arbeiten und seine Ergebnisse zu veröffentlichen. Sigmund Freud beginnt, Hypnose therapeutisch anzuwenden.</li><li><strong>1888:</strong> Freud übersetzt Hippolyte Bernheims Buch "Die Suggestion und ihre Heilwirkung" ins Deutsche, das Bernheims Theorie der Hypnose als natürlichen Zustand, der suggestive Beeinflussung erleichtert, darlegt.</li><li><strong>1889:</strong> Freud reist für einen Studienaufenthalt zu Bernheim nach Nancy, um seine hypnosetherapeutischen Fähigkeiten zu verbessern. Er wendet die kathartische Methode zusammen mit Josef Breuer an. Auguste Forel veröffentlicht "Der Hypnotismus: Seine Bedeutung und seine Handhabung".</li><li><strong>1890:</strong> Freud äußert sich in seinen Ausführungen zur Hypnosenutzung kritisch bezüglich der Probleme der hypnotischen Heilmethode und der Notwendigkeit, nach verlässlicheren Alternativen zu suchen.</li><li><strong>1891:</strong> G. Ringier veröffentlicht "Erfolge des therapeutischen Hypnotismus in der Landpraxis" mit einem Vorwort von August Forel.</li><li><strong>1892:</strong> Freud beendet die kontinuierliche Anwendung der Hypnose als primäre Methode, wendet sie aber noch eingeschränkt an. Er hält Vorträge zu Hypnose und Suggestion im Wiener medizinischen Club.</li><li><strong>1893:</strong> Jean-Martin Charcot stirbt. Freud veröffentlicht "Ein Fall von hypnotischer Heilung".</li><li><strong>1895:</strong> Freud veröffentlicht mit Josef Breuer die "Studien über Hysterie", in denen er therapeutische Verläufe mit suggestiven und kathartischen Methoden darstellt. Er zieht sich aus der Mitherausgeberschaft der Zeitschrift für Hypnotismus zurück, was auf seinen Rückzug aus der Hypnotismusbewegung hindeutet.</li></ul><p><strong>20. Jahrhundert – Rückgang, Wiederbelebung und moderne Forschung</strong></p><ul><li><strong>Um die Jahrhundertwende:</strong> Die Bedeutung der Hypnose nimmt aufgrund von Freuds Einstellung stark ab, und ihre Anhänger gelten als unwissenschaftlich.</li><li><strong>1900:</strong> Dave Elmans Interesse an Hypnose erwacht im Alter von 8 Jahren, als ein Bekannter der Familie seinen krebskranken Vater mit Hypnose gegen Schmerzen behandelt.</li><li><strong>1900:</strong> Sigmund Freud veröffentlicht seine "Traumdeutung", die als Beginn der Psychoanalyse gilt. Er betrachtet den Traum ähnlich einem Symptom und schlägt eine ähnliche analytische Vorgehensweise zur Deutung vor, die Teilaspekte der Hypnose (wie die ruhende Lage des Patienten und Konzentration auf Assoziationen) beibehält.</li><li><strong>1901:</strong> Milton H. Erickson wird geboren.</li><li><strong>1913:</strong> Dietrich Langen wird geboren.</li><li><strong>Nach dem Ersten Weltkrieg:</strong> Die Hypnose erlebt einen kurzen Aufschwung zur Behandlung von Kriegsneurosen, oft jedoch nur mit Symptombekämpfung.</li><li><strong>1919:</strong> Milton H. Erickson erkrankt an Kinderlähmung, fällt ins Koma und lernt nach dem Erwachen durch Beobachtungen und Imaginationen, seine gelähmten Muskeln wieder zu mobilisieren.</li><li><strong>1920er Jahre (Berlin):</strong> Eine Gruppe von Psychologen in Berlin setzt Hypnose zur Erforschung ein, als Reaktion auf die Verletzungen des Ersten Weltkriegs. Dr. Edwin Tietjens leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Hypnose und Suggestion.</li><li><strong>1922:</strong> Dave Elman trifft Pauline Reffe, die er 1927 heiraten wird.</li><li><strong>1928:</strong> Milton H. Erickson schließt sein Studium mit einem Master in Psychologie und einem Doktor der Medizin ab.</li><li><strong>1930:</strong> S. Lifschitz prägt den Begriff "Hypnoanalyse".</li><li><strong>1930-1934:</strong> Milton H. Erickson hat verschiedene Positionen inne, einschließlich der des leitenden Arztes des Worcester State Hospital, wo er seine Forschung zur Hypnose fortsetzt.</li><li><strong>1932:</strong> Johannes Heinrich Schultz veröffentlicht sein Buch "Das autogene Training", eine auf Selbsthypnose basierende Entspannungstechnik.</li><li><strong>1937-1948:</strong> Dave Elman ist sehr erfolgreich mit seiner Radioshow "Hobby Lobby".</li><li><strong>1942:</strong> Dave Elman ist für den US-Spionagedienst CIC tätig.</li><li><strong>Mitte der 1940er Jahre:</strong> Die Beschäftigung mit Hypnose und Psychoanalyse wird im englischsprachigen Raum fortgeführt, besonders in Amerika, aufgrund der politischen Situation in Deutschland.</li><li><strong>1945:</strong> Lewis R. Wolberg entwickelt ein erstes systematisches hypnoanalytisches Behandlungskonzept.</li><li><strong>1947:</strong> Die Hypnose wird nicht mehr als Schlaf, sondern als Wachzustand erkannt; das EEG in Hypnose zeigt keine Schlafzeichen (Barker &amp; Burgwin).</li><li><strong>1948:</strong> Dave Elman springt bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung ein und hält eine spontane Hypnoseshow. Ärzte bitten ihn, ihnen das Gesehene beizubringen. Lewis R. Wolberg widerlegt die zeitgenössischen Freudschen Einwände gegen die Hypnose.</li><li><strong>1949:</strong> Dave Elman beginnt, tausende Ärzte und Zahnärzte in medizinischer Hypnose zu unterrichten.</li><li><strong>1952:</strong> Johannes Heinrich Schultz verfasst "Hypnose-Technik".</li><li><strong>1953:</strong> Milton H. Erickson erkrankt an Post-Polio-Syndrom und zieht nach Phoenix, Arizona, wo er eine private Praxis von zu Hause aus betreibt.</li><li><strong>1955:</strong> Johannes Heinrich Schultz gründet die "Deutsche Gesellschaft für ärztliche Hypnose und autogenes Training (DGÄHAT)", den ersten institutionellen Rahmen für Hypnose in Deutschland.</li><li><strong>1957:</strong> Milton H. Erickson gründet die "Amerikanische Gesellschaft für Klinische Hypnose" und wird deren Vorsitzender.</li><li><strong>1958:</strong> Milton H. Erickson gründet das "American Journal of Clinical Hypnosis", das er bis 1968 herausgibt. Dietrich Langen habilitiert sich bei E. Kretschmer in Tübingen.</li><li><strong>1959:</strong> Andre Weitzenhoffer und Ernest R. Hilgard entwickeln an der Stanford University die "Stanford Hypnotic Susceptibility Scale (SHSS)" zur objektiven Messung der Hypnotisierbarkeit.</li><li><strong>1964:</strong> Dave Elmans Buch "Hypnotherapy" wird veröffentlicht und gilt als klassisches Werk der Hypnosetherapie.</li><li><strong>1965:</strong> Ernest R. Hilgard fasst seine Arbeiten zur Hypnotisierbarkeit in seinem Buch "Hypnotic Susceptibility" zusammen. Dietrich Langen wird auf den ersten europäischen Lehrstuhl für "Psychotherapie und Medizinische Psychologie" in Mainz berufen.</li><li><strong>1966:</strong> Ernest R. Hilgard beschäftigt sich mit hypnotischer Analgesie.</li><li><strong>1967:</strong> Dave Elman stirbt.</li><li><strong>1969:</strong> Milton H. Erickson beendet seine Vorträge und Reisen aufgrund seiner sich verschlechternden Gesundheit.</li><li><strong>1972:</strong> Dietrich Langen veröffentlicht sein "Kompendium der medizinischen Hypnose".</li><li><strong>1973-1976:</strong> Ernest Hilgard ist Präsident der International Society of Hypnosis.</li><li><strong>1974:</strong> Milton H. Erickson gibt seine private Praxis auf.</li><li><strong>1975:</strong> Ernest R. Hilgard und J. R. Hilgard veröffentlichen "Hypnosis in the Relief of Pain".</li><li><strong>1976:</strong> Milton H. Erickson erkrankt ein drittes Mal an Kinderlähmung mit Muskelschwund und Schmerzzuständen.</li><li><strong>1977:</strong> Ernest R. Hilgard begründet seine Neo-Dissoziations-Theorie der Hypnose in "Divided Consciousness: Multiple Controls in Human Thought and Action".</li><li><strong>1978:</strong> Die "Milton H. Erickson Gesellschaft" wird zu seinen Ehren gegründet. Die Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose in Deutschland wird autorisiert gegründet.</li><li><strong>1979:</strong> Die "Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose (MEG)" wird gegründet.</li><li><strong>1980:</strong> Milton H. Erickson stirbt. Dietrich Langen stirbt.</li><li><strong>1982:</strong> Die "Deutsche Gesellschaft für Hypnose (DGH)" wird gegründet.</li><li><strong>1989:</strong> Die Yanomami-Indios in Venezuela werden besucht, um die Annahme zu überprüfen, dass Hypnoseerscheinungen auch bei Naturvölkern auf Steinzeitniveau beobachtet werden können. Die "Jaguar-Erfahrung" eines Schamanen wird genutzt, um seine Schmerzen zu lindern.</li></ul><p><strong>21. Jahrhundert – Moderne Forschung und Anwendung</strong></p><ul><li><strong>Seit 1992:</strong> Die "Hypnosedierung" als Anästhesieverfahren wird an der Universitätsklinik von Lüttich routinemäßig eingesetzt und bei über 7500 chirurgischen Eingriffen angewandt.</li><li><strong>2009:</strong> Uwe Sujata entwickelt die Methode der Körperhypnose von Prof. Dr. Antonio Carreira zur "ChiroTrance Hypnose" weiter.</li><li><strong>Oktober 2010:</strong> Marie-Elisabeth Faymonville veröffentlicht "Hypnose in der Anästhesie", die die Effektivität und Vorteile von Hypnose in der Chirurgie darlegt und wissenschaftliche Nachweise durch bildgebende Verfahren wie PET und fMRT hervorhebt.</li><li><strong>2011:</strong> Hansruedi Wipf und sein Team veranstalten das erste Dave Elman Seminar im deutschsprachigen Raum. Eröffnung des Hypnosecenters Effretikon und Gründung des NGH Chapter "Großraum Zürich".</li><li><strong>2012:</strong> Hansruedi Wipf tritt die weltweite Nachfolge von Gerald F. Kein an und übernimmt die Verantwortung für alle OMNI Ausbildungen und Train the Trainer Seminare. Das HypnoShop wird eröffnet.</li><li><strong>2013:</strong> Hansruedi Wipf lanciert das internationale Hypnosemagazin "HypnoMag" und veranstaltet den 1. Internationalen Hypnosekongress Zürich.</li><li><strong>2014:</strong> Hansruedi Wipf lanciert die weltweite OMNI-Finder Plattform und veröffentlicht das Hypnosebuch "Hypnose – Gesundheit und Heilung auf natürlichem Weg". Der 2. Internationale Hypnosekongress Zürich findet statt.</li><li><strong>2015:</strong> Hansruedi Wipf übernimmt 100% von OMNI weltweit und erreicht die ISO 9001 Zertifizierung für Hypnose.net GmbH, das Hypnosecenter, die gesamte Ausbildung und den Therapieprozess. Es beginnen Kooperationen mit einer Suchtklinik und einer Schweizer Universität für wissenschaftliche Arbeiten. Der 3. Internationale Hypnosekongress Zürich wird durchgeführt.</li><li><strong>Seit 2016:</strong> Internationalisierung des Hypnosekongress-Konzepts nach London und Berlin. Einführung internationaler Ausbildungen für HypnoKids®, HypnoSlim®, HypnoSport®, HypnoDent® und HypnoSex®.</li><li><strong>August 2017:</strong> Der Schweizerische Berufsverband für Hypnosetherapie (SBVH) wird gegründet, um den Beruf des Hypnosetherapeuten in der Schweiz zu etablieren.</li><li><strong>17. September 2018:</strong> Die SRF-Sendung "Puls" berichtet über einen erfolgreichen chirurgischen Eingriff an der Hirslanden Klinik St. Anna in Luzern, bei dem Hypnose anstelle von Narkose oder Schmerzmitteln eingesetzt wurde.</li><li><strong>19. Dezember 2023:</strong> Eine fMRI-Studie unter Beteiligung von Nuno M. P. de Matos, Philipp Stämpfli, Erich Seifritz, Katrin Preller und Mike Brügger wird veröffentlicht, die funktionelle Gehirnkonnektivitätsmuster im Zusammenhang mit zwei Hypnosezuständen untersucht. Die Studie wurde von der Universität Zürich und Hypnose.NET GmbH/OMNI Hypnosis International finanziert. Hansruedi Wipf ist einer der "Hypnosis Experts", die in den Danksagungen erwähnt werden.</li><li><strong>2024:</strong> Launch der OMNI Hypnosis Academy 2.0 für ein breiteres und hochgradiges Angebot an Aus- und Weiterbildungen in Hypnose weltweit.</li><li><strong>11. Februar 2025:</strong> Artikel "Tief entspannt und gleichzeitig fokussiert" in UZH News berichtet über die Studien der Universität Zürich, die zeigen, dass Hypnose Veränderungen im Gehirn bewirkt und verschiedene Hypnosetiefen existieren.</li><li><strong>27. Juni 2025:</strong> Sven Frank veröffentlicht den Artikel "Am Ende geht es nur um Hypnose..." beim Berufsverband der Hypnosetherapeuten e.V., der Hansruedi Wipf und seine Arbeit würdigt.</li></ul><h2>Cast of Characters</h2><p><strong>Antike und Mittelalter</strong></p><ul><li><strong>Hildegard von Bingen (1098–1179):</strong> Mystikerin, die von Visionen und ekstatischen Zuständen berichtete, die hypnotischen Trancen ähneln.</li></ul><p><strong>18. Jahrhundert</strong></p><ul><li><strong>Johann Joseph Gassner (1727-1779):</strong> Priester aus der Ostschweiz, bekannt für seine exorzistischen Heilungen, die Phänomene ähnlich der magnetischen Heilung hervorbrachten. Seine Methoden waren der Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung zwischen religiösen und aufklärerischen Erklärungsansätzen.</li><li><strong>Franz Anton Mesmer (1734–1815):</strong> Deutscher Arzt, Begründer des "animalischen Magnetismus" oder "Mesmerismus". Er glaubte an eine universelle physikalische Flüssigkeit, die im Körper gestört sein konnte und durch das Streichen mit den Händen oder magnetisierte Gegenstände (Baquets) wieder ins Gleichgewicht gebracht werden konnte. Seine Methoden waren sehr populär, führten aber auch zu wissenschaftlichen Kontroversen.</li><li><strong>Marquis des Puységur (1751–1825):</strong> Französischer Magnetiseur und Schüler Mesmers, der die Behandlungserfolge auch ohne Magneten erzielte und statt Konvulsionen den Somnambulismus herbeiführte. Er betonte den Glauben und Willen von Therapeut und Patient als Erklärungsvariablen.</li><li><strong>Johann Kaspar Lavater (1741-1801):</strong> Züricher Pfarrer und Magnetiseur, der den animalischen Magnetismus in Deutschland verbreitete.</li><li><strong>A. Wienholt (1749-1804):</strong> Stadtphysikus von Bremen, der nach Lavaters Anweisungen erfolgreich "magnetische" Kuren durchführte.</li><li><strong>H.W.M. Olbers (1758-1840):</strong> Arzt aus Bremen, der ebenfalls mit Lavater zusammenarbeitete und Magnetismus anwendete.</li><li><strong>J.L. Böckmann (1741-1802):</strong> Karlsruher Physikprofessor, vom Markgrafen Karl-Friedrich von Baden nach Straßburg geschickt, um die Puységursche Technik zu lernen. Er favorisierte später den Mesmerismus und gründete das Archiv für Magnetismus und Somnambulismus.</li><li><strong>Eberhard Gmelin (1751-1809):</strong> Arzt aus Heilbronn, wichtiger Vertreter des frühen deutschen Magnetismus, der einflussreiche Bücher zu diesem Thema veröffentlichte.</li><li><strong>C.G. Selle (1748-1800):</strong> Medizinischer Direktor der Charité in Berlin, der durch Gmelins Bücher beeindruckt wurde.</li></ul><p><strong>19. Jahrhundert</strong></p><ul><li><strong>Abbé Faria (1755–1819):</strong> Lebte in Frankreich und verwendete eine Art Schreckhypnose ("Dormez!"), die zu Visionen oder Schmerzlosigkeit führte. Er ebnete den Weg für psychologische statt physikalische Theorien der Hypnose und betonte die aktive Rolle des Hypnotisierten.</li><li><strong>James Braid (1795–1860):</strong> Schottischer Chirurg und Hypnoseforscher. Er prägte den Begriff "Hypnose" und legte den Grundstein für die wissenschaftliche Hypnotherapie, indem er erkannte, dass Trancezustände durch psychologische Mechanismen und nicht durch magnetische Ströme hervorgerufen werden. Er nutzte Hypnose zur Schmerzstillung bei Operationen.</li><li><strong>John Elliotson (1791–1868):</strong> Einer der ersten Ärzte, der Hypnose in der klinischen Praxis in England zur Behandlung von Schmerzen und nervösen Störungen einsetzte und sich für die Akzeptanz der Hypnose als legitimes medizinisches Werkzeug einsetzte.</li><li><strong>James Esdaile (1808–1859):</strong> Schottischer Chirurg, der in Indien arbeitete und Hypnose zur Schmerzlinderung bei chirurgischen Eingriffen (z.B. große Tumorentfernungen, Amputationen) einsetzte, bevor chemische Anästhetika verfügbar waren. Der Esdaile-Zustand, eine besonders tiefe Trance, ist nach ihm benannt.</li><li><strong>William T. G. Morton (1819-1868):</strong> Amerikanischer Zahnarzt, der 1846 die erste öffentliche Allgemeinanästhesie durchführte, was die Hypnose als primäre Anästhesiemethode verdrängte.</li><li><strong>Jean-Martin Charcot (1825–1893):</strong> Berühmter französischer Neurologe, der an der Salpêtrière in Paris Hypnose an hysterischen Patientinnen untersuchte. Er sah Hypnose als pathologischen, krankhaften Zustand, eine Art experimentelle Neurose, die nur bei Hysterikern auftrat. Obwohl seine Theorie falsch war, trug seine Autorität zur wissenschaftlichen Akzeptanz der Hypnose bei.</li><li><strong>Auguste Ambroise Liébelaut (1823–1904):</strong> Mediziner der Schule von Nancy, der Hypnose als auf die Wirkung von Suggestionen zurückführbar ansah und damit Hypnose bei nahezu allen Menschen als herbeiführbar erklärte.</li><li><strong>Hippolyte Bernheim (1840–1919):</strong> Französischer Neurologe und Psychiater, Mitglied der Schule von Nancy. Er vertrat die Ansicht, dass Hypnose ein natürlicher Zustand sei, der die suggestive Beeinflussung des Gesundheitszustandes erleichtere. Sein Werk "Die Suggestion und ihre Heilwirkung" wurde von Freud übersetzt.</li><li><strong>Sigmund Freud (1856–1939):</strong> Österreichischer Neurologe und Begründer der Psychoanalyse. Er studierte Hypnose bei Charcot und Bernheim und nutzte sie zunächst therapeutisch zur Katharsis und zur Erforschung unbewusster Prozesse. Obwohl er die Hypnose später zugunsten der freien Assoziation aufgab, war sie grundlegend für die Entwicklung seiner psychoanalytischen Theorie.</li><li><strong>Josef Breuer (1842-1925):</strong> Wiener Internist, der mit Freud die "kathartische Methode" (Abreaktion in Hypnose) entwickelte.</li><li><strong>August Forel (1848–1931):</strong> Schweizer Psychiatrieprofessor, bekannt für hirnanatomische Studien, der nach dem Besuch in Nancy 1887 begann, Hypnose therapeutisch einzusetzen und darüber zu publizieren.</li></ul><p><strong>20. Jahrhundert</strong></p><ul><li><strong>Dave Elman (bürgerlich David Kopelman, 1900–1967):</strong> US-amerikanischer Hypnotiseur, Komponist, Musiker und Autor. Weltweit bekannt für seine schnelle und effiziente hypnotische Tranceinduktion ("Elman-Induktion"). Er unterrichtete tausende Ärzte und Zahnärzte in medizinischer Hypnose und gilt als Begründer moderner Hypnosetechniken.</li><li><strong>Milton H. Erickson (1901–1980):</strong> Amerikanischer Psychiater und Psychologe, der die moderne Hypnose und Hypnotherapie maßgeblich prägte. Er entwickelte innovative, individualisierte Ansätze, die das Unbewusste als unerschöpfliche Ressource zur Selbstheilung betonten. Er gründete die "Amerikanische Gesellschaft für Klinische Hypnose" und das "American Journal of Clinical Hypnosis".</li><li><strong>Johannes Heinrich Schultz (1884–1970):</strong> Deutscher Psychiater und Neurologe, bekannt für die Entwicklung des "autogenen Trainings", einer auf Selbsthypnose basierenden Entspannungstechnik. Er gründete die "Deutsche Gesellschaft für ärztliche Hypnose und autogenes Training (DGÄHAT)".</li><li><strong>Dr. Edwin Tietjens (1894–1944):</strong> Psychologe, der einen bedeutenden Beitrag zum Verständnis von Hypnose und Suggestion leistete, insbesondere mit seinem Konzept der "Desuggestion".</li><li><strong>Dietrich Langen (1913–1980):</strong> Deutscher Mediziner, der nach dem Zweiten Weltkrieg die klinische Hypnotherapie in Deutschland maßgeblich mitgestaltete. Er war Inhaber des ersten Lehrstuhls für "Psychotherapie und Medizinische Psychologie" in Europa.</li><li><strong>Ernest R. Hilgard (1904–2001):</strong> Herausragender US-amerikanischer Psychologe und Hypnoseforscher an der Stanford University. Er entwickelte zusammen mit André Weitzenhoffer die "Stanford Hypnotic Susceptibility Scales" zur objektiven Bestimmung der Suggestibilität und begründete die einflussreiche Neo-Dissoziations-Theorie der Hypnose.</li><li><strong>André M. Weitzenhoffer (1921–2004):</strong> Psychologe, der zusammen mit Ernest R. Hilgard die "Stanford Hypnotic Susceptibility Scales" entwickelte. Sein Hypnosemodell integriert physiologische und Lernprozesse.</li><li><strong>Theodore X. Barber (1928-2005):</strong> Psychologe, bekannt für seinen kognitiv-behavioralen Ansatz zur Hypnose. Er kritisierte den Begriff der Hypnose als ungenau und fokussierte auf die Erforschung der funktionalen Beziehungen zwischen antecedenten Faktoren und hypnotischem Verhalten. Er betonte die Rolle der Mitarbeit, Imagination, selektiven Aufmerksamkeit, Erwartungshaltungen und Motivation des Probanden.</li><li><strong>Theodore R. Sarbin (1911-2005):</strong> Sozialpsychologe, der die "Theorie der Rollengestaltung" entwickelte, um Hypnose als spezifisches Rollenverhalten im Rahmen von Interaktionsprozessen zu erklären. Er unterschied zwischen "technical" und "heated" Schauspielern, wobei Letztere eine Analogie zum hypnotischen Erleben bildeten.</li><li><strong>Erika Bourguignon (1973):</strong> Anthropologin, die eine umfangreiche Studie über die Verwendung von Trance in 488 traditionellen Kulturen weltweit durchführte und zwei Grundtypen von Trance (Besessenheitstrance und Identitätsbewahrende Trance) unterschied.</li><li>*<em><strong>Richard</strong> <strong>Bandler</strong> (1950):</em> Mitbegründer des Neuro-Linguistischen Programmierens (NLP), der zusammen mit John Grinder die Sprachstrukturen von erfolgreichen Therapeuten, darunter Milton H. Erickson, analysierte.</li><li>*<em><strong>John</strong> <strong>Grinder</strong> (1940):</em> Mitbegründer des Neuro-Linguistischen Programmierens (NLP), der zusammen mit Richard Bandler die Sprachstrukturen von erfolgreichen Therapeuten analysierte.</li></ul><p><strong>21. Jahrhundert</strong></p><ul><li>*<em><strong>Irving</strong> <strong>Kirsch</strong> (1943):</em> Zentrale Figur in der modernen Hypnoseforschung, bekannt für seine Arbeiten zur Placebo-Wirkung und zur wissenschaftlichen Fundierung der Hypnose.</li><li>*<em><strong>Michael</strong> <strong>Yapko</strong> (1954):</em> Einflussreiche Persönlichkeit in der modernen Hypnosegeschichte, bekannt für die Integration von Hypnotherapie mit kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) und die Anwendung von Hypnose zur Behandlung von Depressionen.</li><li><strong>Marie-Elisabeth Faymonville:</strong> Anästhesistin an der Universitätsklinik von Lüttich, Belgien. Sie entwickelte und etablierte seit 1992 die "Hypnosedierung" als Anästhesieverfahren, das Hypnose mit leichter Wachsedierung kombiniert, und hat zahlreiche Studien zur Wirksamkeit veröffentlicht.</li><li>*<em><strong>Hansruedi Wipf</strong> (1965):</em> Inhaber und Präsident von OMNI Hypnosis International, Nachfolger von Gerald F. Kein. Er bildet weltweit Hypnosetherapeuten aus, organisiert internationale Hypnosekongresse und ist Herausgeber des Hypnose-Magazins Hypno-Mag. Er ist Gründer des OMNI HypnoScience® Projekts, das den Zustand der Hypnose wissenschaftlich nachweist. Er wird als charismatischer, humorvoller und kompetenter Ausbilder beschrieben.</li><li><strong>Gerald F. Kein:</strong> Renommiertester Hypnosetherapeut und Ausbilder weltweit, dessen Nachfolge Hansruedi Wipf 2012 antrat. Er bleibt als Berater, Mentor und Wegbereiter für OMNI an Bord.</li><li><strong>Sven Frank:</strong> Autor des Artikels "Am Ende geht es nur um Hypnose..." beim Berufsverband der Hypnosetherapeuten e.V. Er ist ein Hypnose-Coach für CEOs und Unternehmer.</li><li><strong>Nuno M. P. de Matos:</strong> Neurowissenschaftler, Ko-Autor der fMRI-Studie (2023) an der Universität Zürich, die funktionelle Gehirnkonnektivitätsmuster im Zusammenhang mit Hypnose untersuchte.</li><li><strong>Philipp Stämpfli:</strong> Neurowissenschaftler, Leiter des Magnetresonanz-Zentrums der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK), Ko-Autor der fMRI-Studie (2023).</li><li><strong>Erich Seifritz:</strong> Ko-Autor der fMRI-Studie (2023).</li><li><strong>Katrin Preller:</strong> Ko-Autorin der fMRI-Studie (2023), war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei Boehringer-Ingelheim GmbH &amp; Co KG angestellt.</li><li><strong>Mike Brügger:</strong> Neurowissenschaftler, Ko-Autor der fMRI-Studie (2023) an der Universität Zürich. Er war maßgeblich an der Konzeption, Datenkuratierung, formalen Analyse, Methodenentwicklung, Projektadministration, Supervision und dem Schreiben des Artikels beteiligt.</li><li><strong>Uwe Sujata:</strong> Dipl. WBA- &amp; Hypnosetherapeut OMNI / NBH / NGH / SBVH. Er hat die Methode der Körperhypnose von Prof. Dr. Antonio Carreira seit 2009 zur "ChiroTrance Hypnose" weiterentwickelt und ist Dozent an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich HWZ.</li><li><strong>Prof. Dr. Antonio Carreira:</strong> Entwickler der Methode der Körperhypnose, die von Uwe Sujata zur ChiroTrance Hypnose weiterentwickelt wurde.</li><li><strong>Chris Mulzer:</strong> Trainer für NLP &amp; Hypnose seit über 25 Jahren. Autor des Artikels "Die Geschichte der Hypnose".</li></ul>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Hypnose boomt!</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/131377</link>
<description><![CDATA[Hypnose erlebt in der Schweiz einen Boom, da sie als schnelle Lösung bei psychischen Belastungen und medizinischen Eingriffen genutzt wird.]]></description>
<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 08:23:30 +0200</pubDate>
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<category>Medizin</category>
<category>Medien</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Lange Wartezeiten bei Psychiatern fördern die Popularität, und obwohl die kurze Ausbildungsdauer der Therapeuten kritisiert wird, belegen zahlreiche positive Erfahrungen von tausenden Klienten die Wirksamkeit dieser Therapieform.</p><h3>Darum gehts</h3><ul><li><strong>Zunehmende Nutzung</strong>: Hypnose wird zunehmend als Unterstützung bei psychischen Belastungen und medizinischen Eingriffen genutzt. Sie zeigt schnelle Erfolge, wird jedoch nicht von Krankenkassen übernommen.</li><li><strong>Wartezeiten bei Psychiatern</strong>: Lange Wartezeiten bei Psychiatern und Empfehlungen fördern die Nachfrage nach Hypnose; die Anzahl der Hypnosetherapeuten in der Schweiz wächst stark.</li><li><strong>Kritik an der Ausbildung</strong>: Die kurze Ausbildungsdauer für Hypnosetherapeuten wird kritisiert, da auch Quereinsteiger ohne medizinische Vorbildung eigene Praxen eröffnen können. Dennoch zeigt die Praxis, dass sehr viele Klienten nach nur wenigen Sitzungen signifikante Fortschritte erzielen, was die Effizienz und den Erfolg der Hypnose unterstreicht.</li><li><strong>Wissenschaftliche Unterstützung</strong>: Hypnose zeigt messbare Effekte im Gehirn und wird durch Studien und internationale Metaanalysen unterstützt, insbesondere bei der Behandlung von Schmerzen und Angststörungen.</li><li><strong>Einsatz im Leistungssport</strong>: Hypnose wird im Leistungssport und bei Operationen erfolgreich eingesetzt, wobei Patienten teilweise ohne Narkose behandelt werden.</li><li><strong>Forderung nach Standards</strong>: Ein kleiner Teil von Medizinern fordern klare Standards für die therapeutische Anwendung und warnen vor Risiken bei unzureichender Ausbildung, während sie gleichzeitig die Erfolge von gut ausgebildeten Hypnosetherapeuten anerkennen.</li></ul><p>Diese Punkte verdeutlichen, dass trotz der Kritik an der Ausbildungsdauer die praktischen Erfolge der Hypnosetherapie für sehr viele Klienten sprechen und die Methode als wertvoller Bestandteil der Behandlung angesehen wird.</p><p>Link zum 20 Minuten Artikel:&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://www.20min.ch/story/phaenomen-in-zwei-sitzungen-befreit-von-aengsten-hypnose-boomt-103375634" href="https://www.20min.ch/story/phaenomen-in-zwei-sitzungen-befreit-von-aengsten-hypnose-boomt-103375634">https://www.20min.ch/story/phaenomen-in-zwei-sitzungen-befreit-von-aengsten-hypnose-boomt-103375634</a></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Befragung zeigt: 61 Prozent der Lernenden erleben psychische Probleme</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/131319</link>
<description><![CDATA[Die Medienmitteilung vom 16. Juni 2025 berichtet über eine Befragung von rund 45'000 Lernenden in der Schweiz.]]></description>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2025 11:33:52 +0200</pubDate>
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<category>Medizin</category>
<category>Patienten</category>
<category>Podcast</category>
<category>Jugendliche</category>
<category>Hypnose</category>
<category>Forschung</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h2>Darum gehts</h2><p>Die Befragung zeigt, dass die Berufslehre in der Schweiz eine wertvolle Phase für die persönliche und berufliche Entwicklung der Jugendlichen darstellt, jedoch auch Herausforderungen in Bezug auf psychische Gesundheit mit sich bringt. Die Integration von Hypnose als unterstützende Methode könnte dazu beitragen, die Resilienz und das Wohlbefinden der Lernenden zu fördern. Es ist entscheidend, die Unterstützungssysteme zu stärken, um den Lernenden zu helfen, ihre Herausforderungen besser zu bewältigen und ihr volles Potenzial auszuschöpfen<br></p><p>Die Medienmitteilung vom 16. Juni 2025 berichtet über eine Befragung von rund 45'000 Lernenden in der Schweiz, die zeigt, dass die Berufslehre sowohl psychische Gesundheit fördert als auch Herausforderungen mit sich bringt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die duale Berufsbildung in der Schweiz und wurden von WorkMed in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen durchgeführt.</p><h2>Resultate der Studie</h2><ol><li><p><strong>Psychische Gesundheit der Lernenden</strong></p><ul><li>Über 80 % der Lernenden fühlen sich in ihrer Ausbildung gut oder sehr gut.</li><li>61 % berichten von psychischen Problemen, wobei viele dieser Probleme bereits vor der Lehre bestanden haben.</li><li>Die Lehre wird sowohl als belastend als auch als Chance für persönliches Wachstum wahrgenommen.</li></ul></li><li><p><strong>Zufriedenheit und persönliches Wachstum</strong></p><ul><li>80 bis 90 % der Lernenden empfinden ihre Ausbildung als spannend und sind stolz auf ihre Arbeit.</li><li>Viele Lernende berichten von einem starken persönlichen Wachstum, mehr Verantwortung und gesteigerter Motivation.</li><li>56 % würden ihren Lehrbetrieb weiterempfehlen, was auf eine insgesamt positive Ausbildungsqualität hindeutet.</li></ul></li><li><p><strong>Herausforderungen und Unterstützung</strong></p><ul><li>Trotz der positiven Aspekte haben 50 % der Lernenden über einen Abbruch der Lehre nachgedacht, jedoch aus Durchhaltevermögen nicht aufgegeben.</li><li>Beratungsangebote werden oft nicht genutzt, was auf eine Notwendigkeit hinweist, diese besser zugänglich zu machen.</li></ul></li></ol><h2>Integration von Hypnose als Unterstützung</h2><h3>Nutzen von Hypnose</h3><p>Hypnose kann als ergänzende Methode zur Unterstützung der psychischen Gesundheit von Lernenden empfohlen werden. Sie bietet folgende Vorteile:</p><ul><li><strong>Stressreduktion</strong>: Hypnose kann helfen, Stress und Angst zu reduzieren, was besonders in herausfordernden Ausbildungssituationen von Vorteil ist.</li><li><strong>Förderung der Resilienz</strong>: Durch Hypnose können Lernende ihre Fähigkeit zur Bewältigung von Herausforderungen stärken und ein positives Mindset entwickeln.</li><li><strong>Verbesserung der Konzentration</strong>: Hypnose kann die Konzentration und das Lernen fördern, indem sie den Geist beruhigt und fokussiert.</li></ul><h3>Empfehlungen für Lehrbetriebe und Lernende</h3><ul><li><strong>Integration von Hypnose in die Ausbildung</strong>: Lehrbetriebe sollten in Erwägung ziehen, Hypnose-Sitzungen oder Workshops anzubieten, um Lernenden Techniken zur Stressbewältigung und Selbstregulation zu vermitteln.</li><li><strong>Schulungen für Ausbilder</strong>: Ausbilder könnten in Hypnosetechniken geschult werden, um Lernenden in stressigen Situationen unterstützend zur Seite zu stehen.</li><li><strong>Zugang zu Fachleuten</strong>: Lernende sollten ermutigt werden, Hypnose als Teil ihrer Selbstfürsorge in Anspruch zu nehmen, insbesondere wenn sie mit psychischen Herausforderungen konfrontiert sind.</li></ul><h2>Schlüsselpunkte und Highlights</h2><ul><li><strong>Positive Erfahrungen</strong>: Die Mehrheit der Lernenden erlebt ein respektvolles und unterstützendes Umfeld in der Lehre, was zu einem hohen Mass an Zufriedenheit führt</li><li><strong>Psychische Probleme</strong>: Ein grosser Teil der Lernenden hat psychische Probleme, die sowohl durch private als auch durch berufliche Belastungen verursacht werden&nbsp;</li><li><strong>Notwendigkeit von Unterstützung</strong>: Es besteht ein dringender Bedarf an verbesserten Beratungsangeboten, um Lernenden mit psychischen Problemen zu helfen&nbsp;</li><li><strong>Finanzierung der Studie</strong>: Die Studie wurde durch mehrere Institutionen gefördert, was die Wichtigkeit des Themas unterstreicht</li></ul>]]&gt;]]></content:encoded>
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<item>
<title>Die Rolle der Hypnose in der Gesundheitsprävention</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/130200</link>
<description><![CDATA[Lieber verdrängen wir die Risiken, statt sie zu reduzieren.]]></description>
<pubDate>Mon, 26 May 2025 17:55:00 +0200</pubDate>
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<category>Medizin</category>
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<category>Hypnose</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Hypnose hat sich als eine vielversprechende Methode zur Vorbeugung von Gesundheitsrisiken etabliert. In einer Zeit, in der Stress und psychische Belastungen zunehmend zunehmen, bietet die Hypnosetherapie innovative Ansätze zur Förderung der körperlichen und geistigen Gesundheit. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Aspekte, wie Hypnose zur Gesundheitsprävention beitragen kann.</p><h2>1. Stressreduktion</h2><p>Stress ist ein bekannter Risikofaktor für zahlreiche Krankheiten, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen. Hypnose kann:</p><ul><li><strong>Stress abbauen:</strong>&nbsp;Durch gezielte Entspannungstechniken während der Hypnose wird der Körper in einen Zustand tiefer Ruhe versetzt.</li><li><strong>Angst verringern:</strong>&nbsp;Hypnose hilft, Ängste zu reduzieren, was das allgemeine Wohlbefinden verbessert und das Risiko von stressbedingten Erkrankungen senkt.</li></ul><h2>2. Schmerzkontrolle</h2><p>Schmerzen sind häufige Beschwerden, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können. Hypnose bietet hier effektive Lösungen:</p><ul><li><strong>Chronische Schmerzlinderung:</strong>&nbsp;Studien zeigen, dass Hypnose bei der Behandlung von chronischen Schmerzen wirksam ist und die Notwendigkeit von Schmerzmitteln verringern kann.</li><li><strong>Postoperative Unterstützung:</strong>&nbsp;Hypnose hat sich als hilfreich erwiesen, um postoperative Schmerzen zu lindern und die Erholungszeit zu verkürzen.</li></ul><h2>3. Verhaltensänderung</h2><p>Eine der Stärken der Hypnosetherapie liegt in ihrer Fähigkeit, Verhaltensänderungen zu fördern:</p><ul><li><strong>Raucherentwöhnung:</strong>&nbsp;Hypnose wird häufig zur Unterstützung bei der Raucherentwöhnung eingesetzt, was das Risiko von Lungenkrankheiten verringert.</li><li><strong>Gewichtsmanagement:</strong>&nbsp;Hypnose kann helfen, Essgewohnheiten zu ändern und Übergewicht zu reduzieren, was das Risiko von Fettleibigkeit und damit verbundenen Erkrankungen senkt.</li></ul><h2>4. Psychische Gesundheit</h2><p>Die Hypnosetherapie spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der psychischen Gesundheit:</p><ul><li><strong>Behandlung von Ängsten und Phobien:</strong>&nbsp;Hypnose ist wirksam bei der Behandlung von verschiedenen Angststörungen, wodurch die Lebensqualität der Betroffenen verbessert wird.</li><li><strong>Selbstbewusstsein stärken:</strong>&nbsp;Hypnose kann das Selbstbewusstsein fördern, was zu einer besseren Bewältigung von Lebensstressoren führt.</li></ul><h2>5. Klinische Anwendungen</h2><p>Die Integration von Hypnose in medizinische Praktiken zeigt vielversprechende Ergebnisse:</p><ul><li><strong>Einsatz in Kliniken:</strong>&nbsp;Immer mehr Kliniken setzen Hypnose als ergänzende Therapieform ein, um Patienten bei der Bewältigung von Schmerzen und Ängsten zu unterstützen.</li><li><strong>Forschung und Entwicklung:</strong>&nbsp;Der Schweizerische Berufsverband für Hypnosetherapie (SBVH) fördert die wissenschaftliche Erforschung der Hypnose, um deren Wirksamkeit weiter zu validieren und zu etablieren.</li></ul><h2>Erkenntnis</h2><p>Hypnose ist ein wertvolles Werkzeug zur Prävention von Gesundheitsrisiken. Sie bietet nicht nur innovative Ansätze zur Stressbewältigung und Schmerzlinderung, sondern fördert auch Verhaltensänderungen und verbessert die psychische Gesundheit. Der SBVH setzt sich dafür ein, die Akzeptanz und Anwendung von Hypnosetherapie in der Gesellschaft zu fördern, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen zu unterstützen.</p><h2>Kontakt</h2><p>Für weitere Informationen über Hypnosetherapie und zertifizierte <a data-cke-saved-href="https://sbvh.org/hypnosetherapeuten_finden" href="https://sbvh.org/hypnosetherapeuten_finden">Hypnosetherapeuten</a> in Ihrer Nähe besuchen Sie die Website des Schweizerischen Berufsverbands für Hypnosetherapie (SBVH) unter <a data-cke-saved-href="https://sbvh.org/hypnosetherapeuten_finden" href="https://sbvh.org/hypnosetherapeuten_finden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.sbvh.org</a>.</p><hr><p>Dieser Artikel soll das Bewusstsein für die Vorteile der Hypnose in der Gesundheitsprävention schärfen und die Bedeutung der Hypnosetherapie in der modernen Therapie hervorheben.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Hypnose - Tagesanzeiger Magazin - Barbara Achermann</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/129062</link>
<description><![CDATA[Die Meinung des Schweizerischen Berufsverbandes für Hypnosetherapie SBVH zur abwertenden Behauptung der Laienhypnose im Tagesanzeiger Magazin.]]></description>
<pubDate>Fri, 09 May 2025 09:39:17 +0200</pubDate>
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<category>Pressemitteilungen</category>
<category>Medizin</category>
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<category>Mitglieder</category>
<category>Medien</category>
<category>Hypnose</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h2>Darum gehts</h2><ul><li>Die Ausgabe des Tagesanzeiger Magazins N° 16 - 19. April 2025 behandelt die Kraft der Hypnose in der Medizin und deren Potenzial zur Schmerzlinderung und Heilung (Download als Anhang).</li><li>Im Artikel "Hypnose - Tagesanzeiger Magazin - Barbara Achermann" wird die Ausbildung von Laientherapeuten in der Hypnose kritisch betrachtet .</li><li>Es ist jedoch wichtig, eine differenzierte Sichtweise auf die Rolle von professionell ausgebildeten Hypnosetherapeuten im Vergleich zu Ärzten, die Hypnose nur gelegentlich anwenden, darzulegen.</li></ul><h3>1. Professionelle Ausbildung</h3><ul><li><strong>Spezialisierung</strong>: Hypnosetherapeuten durchlaufen umfassende und spezialisierte Ausbildungen, die sich ausschliesslich mit den Techniken und der Psychologie der Hypnose befassen. Diese Ausbildung ermöglicht es ihnen, tiefere Einsichten in die Mechanismen der Hypnose zu gewinnen und effektive therapeutische Interventionen zu entwickeln, die über das hinausgehen, was ein Arzt, der Hypnose nur gelegentlich anwendet, erlernen kann.</li><li><strong>Erfahrung</strong>: Professionelle Hypnosetherapeuten haben oft jahrelange Erfahrung in der Anwendung von Hypnose in verschiedenen therapeutischen Kontexten. Diese Erfahrung ist entscheidend, um die Bedürfnisse und Reaktionen der Patienten effektiv zu verstehen und darauf zu reagieren.</li><li><strong>Evidenz schlägt Herkunft:</strong><br>Die Wirksamkeit professioneller Hypnosetherapie ist wissenschaftlich belegt. Studien und Metaanalysen zeigen signifikante Effekte bei chronischen Schmerzen, Ängsten, psychosomatischen Beschwerden u. v. m. Entscheidend für Therapieerfolg sind:<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Empathie,<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;•&nbsp;&nbsp; &nbsp;methodische Kompetenz,<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;•&nbsp;&nbsp; &nbsp;professionelles Setting – nicht ein Medizinstudium.</li></ul><h3>2. Effektivität der Hypnose</h3><ul><li><strong>Zielgerichtete Therapie</strong>: Hypnosetherapeuten sind darauf spezialisiert, Hypnose gezielt zur Behandlung spezifischer Beschwerden einzusetzen, während Ärzte oft mit einer Vielzahl von medizinischen Problemen konfrontiert sind und Hypnose nur als ergänzende Methode nutzen. Diese Fokussierung auf Hypnose ermöglicht es Therapeuten, tiefere therapeutische Veränderungen zu erzielen.</li><li><strong>Erfolge in der Praxis</strong>: Tausende Hypnosetherapeuten und auch die Mitglieder des SBVH berichten von signifikanten Erfolgen bei der Behandlung von chronischen Schmerzen, Ängsten und anderen psychischen Beschwerden, wo die Schulmedizin oft an ihre Grenzen stösst. Dies zeigt, dass die Hypnose als eigenständige Therapieform ernst genommen werden sollte.</li></ul><h3>3. Interdisziplinäre Zusammenarbeit</h3><ul><li><strong>Synergie zwischen Disziplinen</strong>: Während Ärzte wertvolle medizinische Kenntnisse besitzen, können sie von der Expertise der Hypnosetherapeuten profitieren, um eine ganzheitliche Behandlung zu gewährleisten. Eine Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Hypnosetherapeuten kann den Patienten zugutekommen, indem beide Professionen ihre Stärken einbringen.</li><li><strong>Patientenorientierte Ansätze</strong>: Professionell ausgebildete Hypnosetherapeuten arbeiten oft eng mit ihren Patienten zusammen, um individuelle Behandlungspläne zu erstellen, die auf den spezifischen Bedürfnissen und Zielen des Patienten basieren. Dies fördert eine tiefere therapeutische Beziehung und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines positiven Behandlungsergebnisses.</li><li><strong>Respekt statt Pauschalurteil:</strong> Der Begriff „Laie“ wird im Artikel pauschalisierend und abwertend eingesetzt. Dies ignoriert die tatsächliche Expertise der ausgebildeten Hypnosetherapeuten – und ist ein Rückschritt gegenüber der differenzierten Darstellung des sonst sehr sorgfältig recherchierten Beitrags.</li><li><strong>Ausbildungszeiten für die Fachausbildung in Hypnose (Stand Juli 2025): </strong>Fakt ist, die&nbsp;Ausbildungszeit der im Artikel erwähnten "Laienhypnotiseure" ist deutlich höher als die der Ärzte.<ul><li>Die Ausbildungszeit beträgt bei der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Hypnose SMSH verteilt über 3 Jahre <strong>360</strong> <strong>Stunden</strong> mit einer Grundausbildung von <strong>4</strong> <strong>Tagen</strong>.</li><li>Die Ausbildungszeit von OMNI-Hypnosetherapeuten beträgt über <strong>390</strong> <strong>Stunden</strong> mit einer Grundausbildung von <strong>8</strong> <strong>Tagen</strong>.&nbsp;</li></ul></li></ul><h3>4. Irreführende Behauptung</h3><p>Die differenzierte und lesenswerte Reportage von Barbara Achermann enthält leider einen zentralen Begriff, der fachlich unzutreffend und öffentlich irreführend ist: den des „Laien“. Absolventen der im Artikel erwähnten OMNI-Hypnosetherapieausbildung – darunter viele Ärzte, Pflegekräfte und Psychologen – werden in einem ISO 9001-zertifizierten Verfahren ausgebildet. Das bedeutet:</p><ul><li>Strukturierte, evaluierte, ethisch fundierte Kompetenz.</li><li>Wer ein Fachstudium absolviert, ist per Definition kein Laie mehr. Der Begriff „Laientherapie“ suggeriert Willkür oder Unwissen, wo in Wirklichkeit Professionalität und Verantwortung herrschen.</li><li>In der Hypnose zählt die methodische, nicht die akademische Herkunft – das bestätigen nicht nur über 20’000 ausgebildete Fachkräfte weltweit, sondern auch zahlreiche wissenschaftliche Studien und die klinische Praxis.</li></ul><p><strong>Zitat vom berühmten Arzt und Psychiater Dr. Herbert Spiegel, Vater des im Artikel erwähnten Dr. David Spiegel:</strong></p><blockquote><p>“Falls wir ein spezielles Wissen über die Hypnose besitzen, ist es unsere moralische Verpflichtung, dieses Wissen mit anderen zu teilen, die in ihrem eigenen Feld gewissenhaft ihre jeweilige Arbeit verrichten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir, wenn wir teilen, genauso auch von ihnen lernen können.<br>Überheblich zu behaupten, dass allein wir dieses Wissen nutzen können, bläht unsere Rolle auf, lädt zum Spott ein und untergräbt unsere Glaubwürdigkeit…<br>Da es gut belegt ist, dass Zahnärzte die Hypnose hervorragend nutzen, warum erwarten wir anderes von einer anderen Berufsgruppe, deren primäre Ausbildung ebenfalls nicht in Psychologie, Psychiatrie oder Medizin erfolgte?”</p></blockquote><h3>5. Wissenschaftliche Redlichkeit in der Medizin und im Journalismus</h3><p>Dass berufspolitische Eigeninteressen existieren, ist normal und an und für sich auch nicht zu beanstanden. Unabdingbar im Sinne von Wahrhaftigkeit und professioneller Seriosität ist jedoch jene Objektivität, die es einem ermöglicht, sich von solchen Eigeninteressen kognitiv zu distanzieren, um so in der Lage zu sein, Sachfragen in möglichst rationaler und “neutraler” Weise zu erörtern und zu beantworten. Dies gilt ganz allgemein, aber natürlich auch beim Thema “Hypnose”.</p><p>Es wäre ernsthaft bedenklich, wenn die Haltung verantwortlicher Personen massgeblich durch berufspolitische Erwägungen und Affekte getrübt würde (etwa durch eine “professionelle Solidarität” unter akademischen Heilberuflern).</p><p>Gerade diejenigen, die sich gerne auf Werte wie “wissenschaftliche Ausbildung” und “(therapeutisches) Ethos” berufen – und das tun viele gerne, wenn es darum geht, “Alleinbesitzansprüche” auf die Hypnose anzumelden -, müssen sich dann auch konsequent an solchen Werten messen lassen. Die unzähligen Erfolge der abwertend-titulierten "Laienhypnotiseure" sprechen eine höchst professionelle Sprache und halten jeder Statistik stand - insbesondere gegenüber den missglückten schulmedizinischen Eingriffen und pharmakologischen Nebenwirkungen.</p><p>Solche Werte dürfen nicht allein als “Besitz” betrachtet werden, sondern müssen auch als Verpflichtung zu intellektueller Redlichkeit und journalistischer Unbestechlichkeit (Werbemillionen der Gesundheitsindustrie) verstanden werden. Das mag als hoher Anspruch erscheinen; aber welchen Sinn hätten wissenschaftliche Kompetenz und ethische Prinzipien ansonsten?</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Warum Hypnose?</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/127385</link>
<description><![CDATA[„Change your mind and you change your brain“]]></description>
<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 11:59:43 +0100</pubDate>
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<category>Medizin</category>
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<category>Wissenschaft</category>
<category>Hypnose</category>
<category>Forschung</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p id="isPasted">Wie wir seit langem wissen, haben psychosomatische Leiden ihre Ursache oftmals in Stress und (z.B. frühkindlichen) traumatischen Erfahrungen, die – unbewusst – im Gedächtnis &nbsp;gespeichert werden.&nbsp;</p><p>In den letzten Jahren ist nun immer deutlicher geworden, wie sehr solche impliziten Lernprozesse auch mit strukturellen und funktionellen Veränderungen im Gehirn verbunden sind und manchmal sogar tiefe – epigenetische – Spuren in den Genen von Gehirnzellen hinterlassen.&nbsp;</p><p>Indessen können aber auch Änderungen im Verhalten sowie unsere Gedanken – unser Geist &nbsp;(„mind“) – die neuronalen Netzwerke unseres Gehirns umstrukturieren: <strong>„Change your mind and you change your brain“</strong>, wie es im Angloamerikanischen heisst.&nbsp;</p><p>Und diese Wechselwirkungen zwischen Geist und Gehirn lassen sich gezielt nutzen: Hypnose als „sprechende Medizin“ &nbsp;–, neue Denk und Verhaltensweisen, aber auch Erfahrungen wie Meditation und Gebet können ebenfalls Veränderungen im Gehirn hervorrufen, die nun ihrerseits auf die Gesundheit des übrigen Körpers einwirken.&nbsp;</p><p>So beeinflussen Gehirn und Geist z.B. chronische &nbsp;Schmerzen und Entzündungen, die Funktionsweise des Herzens und die körpereigene Abwehr von Infektionen – und vice versa.&nbsp;</p><p>Um solche psycho-somatischen und somato-psychischen Beziehungen von Körper und Seele geht es bei der Hypnosetherapie – auch in der Hoffnung – damit etwas zur Überbrückung der Kluft zwischen einer somatisch orientierten Medizin und einem psychosomatischen Gesundheitsverständnis der Hypnose beizutragen.&nbsp;</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Hypnose statt Pharma: Der natürliche Weg zu mehr Gesundheit!</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/127059</link>
<description><![CDATA[Hypnose bietet einen drogenfreien Ansatz und hat sich als effektive Methode zur Linderung von Schmerzen, Stress und Ängsten etabliert.]]></description>
<pubDate>Sun, 23 Feb 2025 13:55:46 +0100</pubDate>
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<category>Medizin</category>
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<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>In einer Welt, in der die Pharmaindustrie oft mit geheimen Rabatten und hohen Preisen für lebenswichtige Medikamente arbeitet, ist es an der Zeit, alternative Heilmethoden ins Rampenlicht zu rücken. Hypnose bietet einen drogenfreien Ansatz und hat sich als effektive Methode zur Linderung von Schmerzen, Stress und Ängsten etabliert.<br><br><strong>Warum Hypnose?</strong></p><ul><li><strong>Sicher und effektiv</strong>: Hypnose ist eine sichere Praxis, die von ausgebildeten Therapeuten durchgeführt wird. Sie kann bei Schmerzreduktion und Angstzuständen helfen – ganz ohne Nebenwirkungen.</li><li><strong>Kosteneffizient</strong>: Studien zeigen, dass Hypnose die Notwendigkeit für viele Medikamente verringern kann, was sowohl die Gesundheit als auch die Geldbörse schont.</li><li><strong>Transparente Behandlung</strong>: Im Gegensatz zu geheimen Rabattmodellen der Pharmaindustrie ist Hypnose klar und transparent.</li><li><strong>Wissenschaftlich fundiert</strong>: Neueste Forschungen belegen messbare Effekte im Gehirn und die zunehmende Anerkennung von Hypnose in der Schulmedizin.</li></ul><p><br>🌈 Mach den ersten Schritt!<br>Entdecke die Kraft der Hypnose und finde heraus, wie sie dir helfen kann, ein gesünderes und erfüllteres Leben zu führen.<br><br>👉 Jetzt Termin in deiner <a data-cke-saved-href="https://sbvh.org/hypnosetherapeuten" href="https://sbvh.org/hypnosetherapeuten">Hypnosepraxis</a> vereinbaren!</p><p>Link zum Artikel auf <a data-cke-saved-href="https://www.mental24.online/berichte-zur-hypnose/die-geheime-erpressung-der-pharma" href="https://www.mental24.online/berichte-zur-hypnose/die-geheime-erpressung-der-pharma">Mental24</a>&nbsp;<br><br>#Hypnose #Gesundheit #AlternativeHeilmethoden #Pharmafrei #Schmerzlinderung #Stressabbau #Hypnosetherapie</p><p>---</p><h2>Der Pharmaplan</h2><p>Zusammenfassung des Artikel der Online-Zeitschrift Republik. Siehe <a data-cke-saved-href="https://sbvh.org/home/detailview/article/127059/eyJlIjoiMjc2NzE5IiwiaSI6MH0=#:~:text=DerPharmaplan%2DArtikelderRepublik.pdf" href="https://sbvh.org/home/detailview/article/127059/eyJlIjoiMjc2NzE5IiwiaSI6MH0=#:~:text=DerPharmaplan%2DArtikelderRepublik.pdf">Attachment</a></p><h3>1. Einführung</h3><p>Der Artikel behandelt die Herausforderungen und Mechanismen der Preisfestsetzung für Medikamente in der Schweiz, insbesondere im Kontext der Pharmaindustrie und der damit verbundenen Gesundheitskosten. Kerstin Noëlle Vokinger, eine Forscherin an der Universität Zürich, untersucht die Preisentwicklung neuer Medikamente und die Schwierigkeiten, deren tatsächliche Kosten zu ermitteln.</p><h3>2. Preisfestsetzung von Medikamenten</h3><p>In der Schweiz erfolgt die Preisfestsetzung für Medikamente in einem zweistufigen Prozess:</p><ul><li><strong>Swissmedic</strong>&nbsp;prüft die Wirksamkeit eines Medikaments.</li><li>Das&nbsp;<strong>Bundesamt für Gesundheit (BAG)</strong>&nbsp;bewertet die relative Wirksamkeit und die Wirtschaftlichkeit, wobei die Preise in Bezug auf andere Länder verglichen werden.</li></ul><h4>2.1. Schaufensterpreise</h4><p>Die Pharmaindustrie hat Mechanismen entwickelt, um hohe Preise durch geheime Rabattmodelle und Schaufensterpreise zu rechtfertigen. Diese Preise wirken sich auf die Preisfestsetzung in anderen Ländern aus, da viele Länder sich an den Schweizer Preisen orientieren.</p><h3>3. Herausforderungen und Konsequenzen</h3><p>Die Preisverhandlungen sind komplex und oft intransparent. Die Pharmaunternehmen nutzen ihre Monopolstellung, um maximalen Profit zu erzielen, was zu steigenden Preisen führt. Dies hat zur Folge, dass viele wirksame Medikamente in ärmeren Ländern nicht verfügbar sind, während die Kosten in der Schweiz überproportional steigen.</p><h4>3.1. Geheimhaltung und Erpressung</h4><p>Es gibt Berichte über Erpressungstaktiken seitens der Pharmaunternehmen, die drohen, Medikamente nicht anzubieten, wenn ihre Preisforderungen nicht erfüllt werden. Diese Praktiken erhöhen den Druck auf das BAG und die Krankenkassen, hohe Preise zu akzeptieren.</p><h3>4. Politische Entwicklungen</h3><p>Die Schweizer Politik steht vor der Herausforderung, die Preisgestaltung transparenter zu gestalten. Ein neues Gesetzespaket könnte dazu führen, dass Rabattvereinbarungen geheim bleiben, was die Verhandlungsposition der Pharmaindustrie stärkt und die Kosten für Patienten weiter erhöht.</p><h4>4.1. Zukünftige Massnahmen</h4><p>Es werden verschiedene Vorschläge diskutiert, um die Preisbildung zu reformieren, darunter:</p><ul><li><strong>Provisorische Preisvergütung</strong>&nbsp;für neue Medikamente ab dem Zulassungsdatum.</li><li><strong>Kostenfolgemodelle</strong>, die eine Rückzahlung von Gewinnen an die Krankenkassen vorsehen, wenn bestimmte Umsatzschwellen erreicht werden.</li></ul><h3>5. Fazit</h3><p>Die Diskussion um die Medikamentenpreise in der Schweiz ist vielschichtig und komplex. Die Balance zwischen der Sicherstellung des Zugangs zu innovativen Therapien und der Kontrolle der Gesundheitskosten bleibt eine zentrale Herausforderung. Es ist entscheidend, dass die Gesellschaft und die Politik klar definieren, was ein zusätzliches Lebensjahr kosten darf und wie der Zugang zu Medikamenten für alle gewährleistet werden kann.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>heeelp.ch</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/118373</link>
<description><![CDATA[Neue Anlaufstelle für mentale Gesundheit & psychische Belastungen. "Zertifizierte Hypnosetherapeut:innen helfen schnell, direkt und sanft."]]></description>
<pubDate>Tue, 06 May 2025 07:59:22 +0200</pubDate>
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<category>Pressemitteilungen</category>
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<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<h2><a data-cke-saved-href="https://www.heeelp.ch/" href="https://www.heeelp.ch/">heeelp.ch</a></h2><h2>Sorgen loslassen, in guten Händen sein.</h2><p>Manchmal sind die dunklen Wolken im Kopf schwer zu vertreiben. Aber Sie müssen nicht alleine damit umgehen. <a data-cke-saved-href="https://www.heeelp.ch" href="https://www.heeelp.ch">www.heeelp.ch</a> steht Ihnen mit kostenloser Beratung zur Seite – sei es bei mentalen Fragen, psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen. Lassen Sie uns gemeinsam an Ihrer mentalen Gesundheit arbeiten. Vertrauen Sie dem Schweizerischen Berufsverband für Hypnosetherapie SBVH und machen Sie den ersten Schritt zu einem freieren Geist.</p><p>Der Schweizerische&nbsp;Berufsverband für Hypnosetherapie&nbsp;SBVH ist die Interessenvertretung seiner über 900 Mitglieder.&nbsp;Er ist der Berufsverband der Absolventinnen und Absolventen von professionellen Hypnoseausbildungen und setzt sich aktiv dafür ein, dass die Hypnose zum Wohle der Gesellschaft und der Gesundheit breit angewendet wird.</p><h3>Angebote für Betroffene</h3><h4><strong>Finden Sie Ruhe und Unterstützung mit unserer kostenlosen Telefonberatung!</strong></h4><p>In schwierigen Zeiten ist es wichtig, Unterstützung zu haben. Unser zertifiziertes Team von Hypnosetherapeutinnen und Hypnosetherapeuten steht Ihnen zur Seite, um Sie in persönlichen Krisen zu begleiten, bei wichtigen Entscheidungen zu unterstützen und Ihnen Informationen zur Mentalen Gesundheit zu geben.</p><p>Beim Bedarf einer Hypnosetherapie vermitteln wir Ihnen eine zertifizierte Hypnosetherapeutin oder einen zertifizierten Hypnosetherapeuten in Ihrer Nähe. <strong>Hypnosetherapien sind kostenpflichtig</strong>. Die moderne Hypnosetherapie kann Betroffenen - meist mit wenigen Sitzungen - wirksam helfen und&nbsp;Behandlungskosten massiv senken.&nbsp;Hypnosetherapie ist&nbsp;ein dynamischer und vitaler Heilungsprozess, der alle Aspekte der gesundheitlichen Versorgung umfasst.&nbsp;</p><p>Rufen Sie jetzt die Nummer von <a data-cke-saved-href="https://www.heeelp.ch" href="https://www.heeelp.ch">heeelp.ch</a> an und machen Sie den ersten Schritt zu mehr Ruhe und Klarheit in Ihrem Leben. Wir sind für Sie da.​​​​​</p><h4>Woher weiss ich, ob ich Hilfe benötige?</h4><p>Wenn Sie sich Sorgen machen, dass Sie oder jemand, der Ihnen wichtig ist, an mentalen, körperlichen Beschwerden oder einer schädlichen Verhaltensstörung leiden könnte, fragen Sie sich bitte, ob Ihr/ihr Verhalten einige der Anzeichen einer bestimmten Störung aufweist. Wenn Sie sich Sorgen um eine andere Person machen, sollten Sie auch darüber nachdenken, ob deren Störung möglicherweise dazu geführt hat, dass Sie selbst Probleme mit Co-Abhängigkeit entwickelt haben.<br><br>Bitte beachten Sie jedoch, dass ihre Selbsteinschätzung lediglich als Richtschnur dient und nicht dazu gedacht ist, eine Diagnose zu stellen, und dass negative Antworten auf Ihre Fragen keine absolute Gewissheit über das Nichtvorhandensein eines Problems geben können. Selbst für den Fall, dass die Ergebnisse Ihrer Selbsteinschätzung nicht darauf hindeuten, dass Sie oder jemand, der Ihnen wichtig ist, an einer bestimmten Störung leidet, zeigt die bloße Tatsache, dass Sie sich genug Sorgen machen, um unsere Website zu lesen, dass sehr wohl ein Problem bestehen könnte.<br><br>Da wir uns zum Ziel gesetzt haben, jeden Menschen ganz individuell zu betreuen, sind wir jederzeit bereit, mit Ihnen zu besprechen, ob und wie wir Ihnen in Ihrem speziellen Fall helfen können. Wenn Sie mit einem Mitglied unseres Teams sprechen möchten, teilen Sie uns bitte Ihre Daten mit, und wir werden uns in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen.</p><h3>Angebote für Angehörige und Nahestehende</h3><h4><strong>Gemeinsam stark für die mentale Gesundheit Ihrer Liebsten!</strong></h4><p>In schweren Zeiten sind wir oft hilflos, wenn es um die psychische Gesundheit unserer nahestehenden Menschen geht. Der Schweizerische Berufsverband für Hypnosetherapie SBVH unterstützt Sie dabei, die richtigen Werkzeuge und Strategien zu erlernen, um Ihren Liebsten in einer psychischen Krise beizustehen und sich dabei selbst zu schützen. Gemeinsam können wir stark sein und gemeinsam können wir Hilfe und Unterstützung finden.</p><p><a data-cke-saved-href="https://www.heeelp.ch/" href="https://www.heeelp.ch/">www.heeelp.ch</a></p><h4>Wie kann ich jemanden, der mir wichtig ist, davon überzeugen, Hilfe anzunehmen?</h4><p>Ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zur Genesung besteht darin, dass ein Mensch selbst den Wunsch hat, sich von seinen Beschwerden, der Sucht oder dem schädlichen Verhalten, das er erlebt, zu befreien.<br>Wir sind uns jedoch der Schwierigkeiten bewusst, die damit verbunden sein können, einen geliebten Menschen davon zu überzeugen, dass er ein Problem hat. Wir betonen auch, wie wichtig es ist, die Familie und die Freunde in den Prozess einzubeziehen, um die Angehörigen über das Verhalten von Betroffenen aufzuklären und ihnen zu ermöglichen, die Störung zu verstehen und den Leidensweg zu durchbrechen.<br><br>Aus diesem Grund unterstützen wir Interventionen, die Ihnen dabei helfen, einen geliebten Menschen auf sein Verhalten anzusprechen und damit zu beginnen, sich mit seinem Verhalten auseinanderzusetzen, bevor es sein Leben und das seiner Mitmenschen völlig zerstört. Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Einzelheiten.</p><h3 id="TelefonischeBeratung">Telefonische Beratung</h3><p>Unter der Telefonnummer von <a data-cke-saved-href="https://www.heeelp.ch" href="https://www.heeelp.ch">heeelp.ch</a> stehen Ihnen unsere zertifizierten Hypnosetherapeutinnen und Hypnosetherapeuten für die Beratung und Hilfe zur Verfügung.&nbsp;</p><p>Montag bis Sonntag&nbsp;09.00 - 12.00 Uhr, 15.00 - 20.00 Uhr</p><h3><strong>e-Beratung</strong></h3><p>Unsere e-Beratung <a data-cke-saved-href="https://www.heeelp.ch" href="https://www.heeelp.ch">www.heeelp.ch</a> haben wir so einfach wie möglich gehalten und steht Ihnen ab sofort für Körper, Geist und Seele zur Verfügung. Ihre Anliegen und Anfragen sind uns wichtig. Ihre persönlichen Anfragen beantworten wir in der Regel innert 48 Stunden. Bei zeitlich dringenden Anfragen, sowie bei komplexen Sachverhalten, empfehlen wir die Kontaktaufnahme über das Beratungstelefon von <a data-cke-saved-href="https://www.heeelp.ch" href="https://www.heeelp.ch">heeelp.ch</a>. Der Schutz Ihrer Persönlichkeitssphäre ist uns sehr wichtig, deshalb wahren wir in der e-Beratung Ihre Anonymität.&nbsp;Die Angabe Ihres Wohnkantons oder Wohnortes in Ihrer Anfrage würde uns helfen, Sie besser und gezielter beraten zu können.&nbsp;Beim Bedarf einer Hypnosetherapie vermitteln wir eine zertifizierte Hypnosetherapeutin oder einen zertifizierten Hypnosetherapeuten in Ihrer Nähe.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Kostenbremse-Initiative</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/119241</link>
<description><![CDATA[Gesundheitskosten - hoch, teuer, und unübersichtlich. Aber was wäre, wenn du die Macht hättest, deine eigenen Kosten zu senken?]]></description>
<pubDate>Sat, 01 Jun 2024 00:50:12 +0200</pubDate>
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<category>Medizin</category>
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<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Die Gesundheitskosten sind in der Schweiz ein heisses Thema, oder? Hoch, teuer, und unübersichtlich. Aber was wäre, wenn du die Macht hättest, deine eigenen Kosten zu senken?<br><br>Am 9. Juni 2024 hast du die Möglichkeit, über die Volksinitiative «Für tiefere Prämien – Kostenbremse im Gesundheitswesen (Kostenbremse-Initiative)» abzustimmen. Doch schon heute kannst du deine Gesundheitskosten senken - mit Hypnose. Ja, du hast richtig gehört! Durch wenigere und kürzere Behandlungen kannst du wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich deine Gesundheitskosten reduzieren.<br><br>Stell dir vor, wie es wäre, weniger Zeit in Arztpraxen zu verbringen, weniger teure Medikamente zu benötigen, rascher zu genesen und generell gesünder zu leben. Mit der Kostenbremse-Initiative und Hypnose als Werkzeug kannst du deine Gesundheitskosten reduzieren und deine Lebensqualität verbessern.<br><br>Sei deine eigene Kostenbremse und nutze die Kraft der Hypnose, um deine Gesundheitskosten zu senken. Informiere dich heute noch über die Kostenbremse-Initiative und die Möglichkeiten, wie du aktiv werden kannst. Jede Stimme zählt - auch deine!<br><br>Link zur Initiative:&nbsp;<a target="_blank" data-cke-saved-href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/abstimmungen/20240609/kostenbremse-initiative.html" href="https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/abstimmungen/20240609/kostenbremse-initiative.html">https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/abstimmungen/20240609/kostenbremse-initiative.html</a><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Dank Hypnosetherapie Hunderte Millionen im Gesundheitswesen sparen?</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/96637</link>
<description><![CDATA[Früher kämpfte er für schärfere Rasergesetze. Jetzt will der alt Nationalrat die Gesundheitskosten drosseln – mit Hypnosetherapie.]]></description>
<pubDate>Fri, 31 May 2024 18:41:04 +0200</pubDate>
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<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Absolut lesenswert. Roland Wiederkehr, OMNI Hypnosetherapeut und SBVH Vorstandsmitglied im Interview. Das Einsparungspotential im Gesundheitswesen ist gigantisch. <br></p><p>Zudem: Ganz viel Leid könnte reduziert, eliminiert oder vermieden werden. <br></p><p>Artikel Teilen durchaus erwünscht.<br></p><p><a data-cke-saved-href="https://static.s123-cdn-static-d.com/uploads/761479/normal_6295f6f16842f.pdf" href="https://static.s123-cdn-static-d.com/uploads/761479/normal_6295f6f16842f.pdf">Hier gehts zum ganzen Artikel als PDF</a></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Mentale Gesundheit ist der Schlüssel zur gesunden Gesellschaft</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/114783</link>
<description><![CDATA[Ein ausgezeichnetes Interview mit dem SBVH-Vorstandsmitglied Dr. med. Fatimah Saehrendt, Kinderärztin in Thun und Bern.]]></description>
<pubDate>Mon, 03 Jun 2024 15:07:49 +0200</pubDate>
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<category>Pressemitteilungen</category>
<category>Medizin</category>
<category>Patienten</category>
<category>Mitglieder</category>
<category>Medien</category>
<category>Jugendliche</category>
<category>Hypnose</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>THUN • </strong>Fatimah Saehrendt ist Kinderärztin und Hypnosetherapeutin. Für sie ist der Weg via Hypnose der natürlichste zu mentaler Gesundheit. Um der Hypnose zu einem besseren Stellenwert in Medizin und Gesellschaft zu verhelfen, gründete sie mit anderen Fachkräften das <a data-cke-saved-href="https://www.hypnosecenter-be.ch/" href="https://www.hypnosecenter-be.ch/">Medizinische Hypnose-Zentrum Bern</a> und ist Vorstandsmitglied im Schweizerischen Berufsverband für Hypnosetherapie <a data-cke-saved-href="https://sbvh.org/" href="https://sbvh.org/">SBVH</a>.</p><p>«Wir leben in einer Zeit der grossen Veränderungen. Rasante technologische Entwicklungen wie im Bereich der künstlichen Intelligenz, unsichere globale Welt-und Geldpolitik, Verlust der Biodiversität und Krieg in Europa verursachen Zukunftsängste», sagt Fatimah Saehrendt. <br></p><p>Sie ist Kinderärztin und ausgebildete Hypnosetherapeutin. «Viele Menschen fühlen sich von diesen Problemen und der damit verbundenen Reiz- und Informationsüberflutung überwältigt. Auch der Leistungsdruck im Berufsleben, die permanent geforderte Erreichbarkeit und der allgegenwärtige Optimierungszwang tragen dazu bei, dass die Krankenstände aufgrund psychischer Erkrankungen rapide steigen.» <br></p><p>Auch mit Blick auf die eigene Gesundheit werde die allgemeine Verunsicherung deutlich: «Wie die neuesten Erhebungen des Tarif-Monitoring des Berufsverbandes der Schweizer Ärzte (FMH) zeigen, findet ein regelrechter Ansturm der Patienten auf die Notfallstationen und die Praxen statt.»</p><p>Lesen Sie das ganze Interview als PDF im Anhang.</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Hypnosetherapie ist wirksam und hilft Kosten sparen</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/112056</link>
<description><![CDATA[Behandlungen mit Hypnosetherapie sind wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich.]]></description>
<pubDate>Fri, 31 May 2024 18:21:14 +0200</pubDate>
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<category>Sport</category>
<category>Kinder</category>
<category>Jugendliche</category>
<category>Hypnose</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="text-align:justify"><span style="font-size:12px"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="font-size:large">Hypnosetherapie ist wirksam und hilft Kosten sparen </span></strong></span></span></span></span></span></span></span><br><br><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Behandlungen mit Hypnosetherapie sind wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich. Sie könnten Abhilfe schaffen für die überlasteten Psychiatrien und einen grossen Beitrag leisten zur Eindämmung des Kostenwachstums im Gesundheitswesen. </strong><br><br><em>«Wenn wir ein Medikament finden würden, das dieselben Auswirkungen auf den Schmerz hat wie die Hypnose, und das zusätzlich ein Gefühl des Wohlbefindens, der Ruhe und Kontrolle gibt, wäre das ein phänomenaler Erfolg. Jeder würde es haben wollen, und es würde milliardenfach verkauft werden. Die Hypnose liefert das alles gratis. Und ohne Nebenwirkungen.»<br><br>Mark P. Jensen, Psychiater (Uni Washington), in der arte-Doku «Die wunderbaren Kräfte der Hypnose»</em></span></span></span></span></span></span><br><br></p><p style="text-align:justify"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="color:black">Mittlerweile belegen Tausende von Studien, was Hypnosetherapie vermag. Ihre Resultate entsprechen dem WZW-Prinzip, der Voraussetzung für die Akzeptanz in der Grundversicherung: wirksam, zweckmässig, wirtschaftlich. Doch Hypnose ist nicht einmal im Katalog 590 zu finden, sie hat also auch keine Anerkennung für die Zusatzversicherungen. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:justify"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="color:black">Aufdeckende Hypnose kann bei Angst und Panik, generell bei seelischen Leiden mit einer bis drei Sitzungen erreichen, wofür andere Therapieformen und Techniken, die nicht mit dem Unterbewusstsein arbeiten, Dutzende von Behandlungen über lange Zeit benötigen. Hypnotherapie ist aber auch die beste Hilfe zur Selbsthilfe bei körperlichen Themen wie Schmerzen, Reizdarm, Migräne, Allergien etc. - mehr als fünf Sitzungen braucht es in der Regel nicht. Selbsthypnose befähigt danach die Klienten, sich selbst weiterhin Sorge zu tragen, mit einem Minimum an Medikamenten.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:justify"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="color:black">Alain Berset sagte Mitte August, dass Patienten zwecks Kostenersparnis nicht gleich einen Spezialisten, sondern eine Anlaufstelle für Erstberatung aufsuchen sollten, zB. Hausarzt, Telemedizin. Wenn zu solcher Erstberatung auch Hypnosetherapeuten beigezogen würden, könnten zusätzlich Millionen gespart werden - weil auf unnötige Behandlungen und viele Langzeittherapien verzichtet werden könnte wenn</span><span style="color:black"> eine Kurzzeitintervention mit Hypnotherapie Erfolge zeitigt.</span></span></span></span></span></span></span></p><h3 style="text-align:justify"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span style="color:black">Grosses Sparpotenzial </span></strong></span></span></span></span></span></span></h3><p style="text-align:justify"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="color:black">In Frankreich und mehr und mehr in den Spitälern der Westschweiz ist Hypnotherapie&nbsp; als Kurzzeitintervention, Begleitung der Behandlungen und Hilfe zur Selbsthilfe schon verankert. Das HUG in Genf spart damit bei schweren Brandverletzungen bis zu 25 000 Franken pro Patient. In fortschrittlichen Städten in Frankreich wird bereits die Hälfte der Operationen in Hypnose statt mit Narkose durchgeführt. Klar: Die Anästhesisten stehen bereit, sollte Hypnose allein nicht genügen. Und ebenfalls klar: Die Kurzzeittherapie kann ergänzt werden, falls nötig. </span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:justify"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="color:black">Woran liegt’s, dass Hypnosetherapie vor allem in der Deutschschweiz noch ein Mauerblümchendasein fristet?</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:justify"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="color:black">An Unkenntnis. Am fehlenden Willen aller, dazuzulernen. Und auch an der Verteidigung von Privilegien. Vorstösse im Parlament wurden vom Bundesrat abgelehnt – Hypnotherapie sei Sache der Privaten. Die Krankenkassen? Bis jetzt kaum Interesse. Die Interessensgemeinschaften und eingespielten Berufsgruppen mit ihren starken Lobbys im Bundeshaus? Widerstand ist programmiert. Ebenfalls von Seiten der Pharma, die kein Interesse an weniger Medikamentenverbrauch hat.</span></span></span></span></span></span></span></p><p style="text-align:justify"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="color:black">Auch die Pro Juventute, die das Telefon 147 für Kinder und Jugendliche betreibt, lehnt das Angebot von Mitgliedern des Schweizerischen Berufsverbandes für Hypnosetherapie (SBVH) ab, Kinder und Jugendliche für geringe Kosten zu behandeln. Sie beklagt aber gleichzeitig, dass psychisch belastete Jugendliche monatelang auf eine Behandlung durch Psychiater oder Psychotherapeuten warten müssen.&nbsp; Der Zürcher Kantonsrat hat kürzlich ohne Gegenstimme einer Initiative von Benedikt Schmid (22, Mitte) zugestimmt, psychisch belastete Jugendliche müssten innert 4 Wochen Zugang zu Hilfe erhalten. Das aber ist ohne Einbezug von Hypnosetherapie nicht möglich. Die knapp 9 Mio. Franken, die der Zürcher Regierungsrat nun beschlossen hat, sehen indes keine Hypnotherapien vor. </span></span></span></span></span></span></span></p><h3 style="text-align:justify"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Steuerzahler entlasten </strong></span></span></span></span></span></span></h3><p style="text-align:justify"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="color:black">Alles, was von Politik und Parteien derzeit als Hilfe zur Bewältigung des Prämienschocks vorgeschlagen wird, geht zulasten des Steuerzahlers: Ein Drittel der Bevölkerung in der Schweiz erhält Subventionen, um die Krankenkassenprämien bezahlen zu können. Was der Normalbürger aber kaum weiss: Nicht nur die Zuschüsse an die Bürgerinnen und Bürger sowie die Spitäler sind Steuergelder, sondern zum Beispiel auch die Reha-Kosten. Die rund 40000 Franken einer Reha in einer Burnout-Klinik werden zu 45% Von der Krankenkasse geleistet, die andern 55% jedoch zahlt der Wohnkanton des Patienten. Der Kanton Zürich ging vor Bundesgericht, weil er das nicht mehr bezahlen wollte – und verlor. Prävention von Burnout gelingt am besten mit Hypnosetherapie, und selbst wenn der Burnout schon da ist – Ursachenfindung mit Hypnose ist das beste Mittel, um ihn loszuwerden.</span></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="text-align:start"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:black">Wie lange noch kann das gut gehen mit dem Einsatz von Steuergeldern?&nbsp; Es ist höchste Zeit für ein Umdenken, ein neues Paradigma. Hypnosetherapie muss darin Platz finden - Prävention mit Vermittlung von Hypnosetechniken in Schulen und Firmen ist das beste Mittel um psychische Leiden und hohe Kosten zu ersparen. Die 850 Therapeuten im SBVH (Schweiz. Berufsverband für Hypnosetherapie) sind bereit dazu. Sie sind die Profis, weil sie täglich </span></span></span></span></span></span><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><span style="color:black">Hypnotherapie anwenden: wirksam, zweckmässig und äusserst wirtschaftlich – mit wenigen Sitzungen und geringen Kosten für die Klienten.&nbsp;</span></span></span></span></span></span></span><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none">&nbsp;</span></span></span></span></span></span></p><hr><p style="text-align:justify"><span style="color:#000000"><span style="font-family:Helvetica"><span style="font-style:normal"><span style="font-weight:normal"><span style="white-space:normal"><span style="text-decoration:none"><strong><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont">Roland Wiederkehr</span></strong><span lang="DE" style="font-family:AppleSystemUIFont"> ist Präsident des </span><span style="color:black">Schweizerischen Berufsverbandes für Hypnosetherapie (SBVH) und ehemaliger Nationalrat (Landesring der Unabhängigen). Er hat den WWF Schweiz aufgebaut und die Stiftungen Road Cross und Green Cross – letztere zusammen mit Michail Gorbatschow.</span></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Medienmitteilung: Hypnosetherapeuten unterstützen Jugendliche in Not</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/85378</link>
<description><![CDATA[Dank Hypnose können Probleme ursachenorientiert direkt und effizient gelöst und Veränderungen rasch herbeigeführt werden – auch bei Kindern und Jugendlichen.]]></description>
<pubDate>Wed, 29 May 2024 12:23:32 +0200</pubDate>
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<category>Pressemitteilungen</category>
<category>Jugendliche</category>
<category>Hypnose</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Effretikon, 12. Mai 2021, Update 18. Mai 2021</p><p><strong>Medienmitteilung</strong></p><p><strong>Dank Hypnose können Probleme ursachenorientiert direkt und effizient gelöst und Veränderungen rasch herbeigeführt werden – auch bei Kindern und Jugendlichen.</strong></p><p><strong>Hypnosetherapeuten unterstützen Jugendliche in Not</strong></p><p><strong>Medien und Help Lines wie die 147 der Pro Juventute berichten von einer massiven Zunahme von psychosomatischen Krankheiten, Essstörungen und Suizidversuchen bei Kindern und Jugendlichen. Notaufnahmen und psychiatrische Kliniken seien überlastet und auf Monate hinaus ausgebucht. Doch Hilfe lässt sich nicht auf die lange Bank schieben. Die Jugendlichen brauchen schnelle Unterstützung.</strong></p><p>«Wir erhalten viele Anfragen», sagt der ehemalige Nationalrat und Hypnosetherapeut Roland Wiederkehr, «und viele aus Familien, die nicht auf Rosen gebettet sind. Weil Hypnosetherapien aus dem eigenen Sack bezahlt werden müssen, ist das ein Problem.» Der Schweizerische Berufsverband für Hypnosetherapie SBVH hat deshalb seine Mitglieder zur Solidarität aufgerufen. Diese bieten ab sofort gratis Hypnosetherapien an – für 1 bis 10 Jugendliche, jeweils mit max. 3 Behandlungen.</p><p>«Wir sind überwältigt von der spontanen Solidaritätsbekundung – innert Tagesfrist haben sich schon Dutzende unserer Mitglieder gemeldet und inzwischen sind es über 100», sagt Vorstandsmitglied Uwe Sujata. «Ich bin dankbar, dass unsere Mitglieder diese wichtige Solidaritätsaktion für unsere Jugend so rasch und unbürokratisch unterstützen.»</p><p>Die Liste mit den umfassend ausgebildeten und vom SBVH geprüften Hypnosefachleuten kann unter folgendem Link eingesehen werden:</p><p><a data-cke-saved-href="https://sbvh.org/hypnosetherapeuten_unterstuetzen_junge_menschen_in_not" href="https://sbvh.org/hypnosetherapeuten_unterstuetzen_junge_menschen_in_not">https://sbvh.org/hypnosetherapeuten_unterstuetzen_junge_menschen_in_not</a></p><p>Betroffene können sich direkt an die jeweiligen Therapeutinnen und Therapeuten in ihrer Nähe wenden.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Hypnose als Alternative</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/72238</link>
<description><![CDATA[Hausärzte geben vorschnell Antidepressiva]]></description>
<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 16:44:50 +0200</pubDate>
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<category>Medizin</category>
<category>Patienten</category>
<category>Kinder</category>
<category>Jugendliche</category>
<category>Hypnose</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Birgit Watzke, Professorin f&uuml;r klinische Psychologie an der Universit&auml;t Z&uuml;rich, spricht von einer &quot; Fehlversorgung von depressiven Patienten&quot; mit Antidepressiva. Sie werden f&uuml;r &auml;ltere Patienten zunehmend h&auml;ufiger verschrieben; die m&ouml;glichen schweren Nebenwirkungen und gef&auml;hrlichen Interaktionen mit andern Medikamenten werden ausser Acht gelassen. Und sie zitiert internationale Leitlinien, die bei leichteren Depressionen eine &#39;angeleitete Form der Selbsthilfe&#39; empfehlen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>

<p>Eine solche angeleitete Form der Selbsthilfe ist Hypnose. Sie ist &auml;usserst wirksam bei &Auml;ngsten aller Art, bei depressiven Verstimmungen, und -f&uuml;r &auml;ltere Patienten besonders wichtig-&nbsp; sie hat keinerlei Nebenwirkungen. Meist gen&uuml;gen wenige Sitzungen, und die Probleme sind buchst&auml;blich aufgel&ouml;st und weg. Zudem leiten Hypnosetherapeuten ihre Klienten an, wie sie sich selbst ins Loslassen und in totale Entspannung bringen k&ouml;nnen. Und damit auch ihre Schmerzen selbst kontrollieren und minimieren.&nbsp;&nbsp;</p>

<p>Hypnosetherapeuten k&ouml;nnen Psychiater und Psychotherapeuten entlasten. Denn dann haben diese mehr Zeit, sich auf diejenigen Krankheitsbilder zu konzentrieren, bei denen ein Arzt/Psychologe n&ouml;tig ist.&nbsp; Schwerkranke (und ihr Umfeld) m&uuml;ssten nicht mehr monatelang leiden, bis sie zu einer &uuml;berlasteten Fachkraft kommen d&uuml;rfen.</p>

<p>Diese Entlastung schl&auml;gt sich auch in den Kosten nieder. Denn Psychiater sind teuer, Behandlungen mit Hypnose jedoch g&uuml;nstig, und weil sie keine Nebenwirkungen haben, fallen auch keine Folgekosten (wie zB. bei der Einnahme von Antidepressiva) an. Allerdings werden Hypnosetherapien derzeit noch nicht von den Krankenkassen abgegolten, denn der Aufschwung der Hypnose ist neu und die Krankenkassen verf&uuml;gen noch nicht &uuml;ber eine Statistik der Kostenersparnis.&nbsp;</p>

<p>Der Schweizerische Berufsverband f&uuml;r Hypnosetherapie SBVH erstellt deshalb zur Zeit einen Kostenvergleich Hypnosetherapie versus herk&ouml;mmliche medizinische Behandlungen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Roland Wiederkehr, aNationalrat, Hypnosetherapeut, 8904 Aesch ZH</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kranke Kinderseelen: 6 Monate warten und hohe Kosten müssen nicht sein</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/72206</link>
<description><![CDATA[Kranke Kinderseelen: 6 Monate warten und hohe Kosten müssen nicht sein]]></description>
<pubDate>Wed, 29 May 2024 10:43:32 +0200</pubDate>
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<category>Patienten</category>
<category>Kinder</category>
<category>Jugendliche</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Kinder und Jugendliche mit &Auml;ngsten, Einn&auml;ssen, Allergien und verbreiteten psychosomatischen Problemen sprechen auf Behandlung mit Hypnose gut an; in der Regel sind die St&ouml;rungen mit wenigen Sitzungen und in kurzer Zeit buchst&auml;blich aufgel&ouml;st.</p>

<p>Eine Wartefrist von bis zu 6 Monaten f&auml;llt also dahin, das psychische Leiden wird nicht unn&ouml;tig monatelang verl&auml;ngert. Psychiater und Psychotherapeuten sollten ihre Arbeitskraft auf die schweren F&auml;lle konzentrieren k&ouml;nnen. Die Wartefrist f&uuml;r schwere F&auml;lle kann verk&uuml;rzt werden, wenn die Fach&auml;rzte entlastet werden.</p>

<p>Diese Entlastung schl&auml;gt sich auch in den Kosten nieder: weniger psychiatrische Langzeitbehandlungen bedeutet auch Entlastung der Pr&auml;mienzahler. Behandlungen mit Hypnose sind g&uuml;nstig und haben keinerlei Nebenwirkungen, wie dies zB. bei Antidepressiva der Fall ist.</p>

<p>Allerdings werden Hypnosetherapien derzeit noch nicht von den Krankenkassen abgegolten, denn der Aufschwung der Hypnose ist neu und die Krankenkassen verf&uuml;gen noch nicht &uuml;ber eine Statistik der Kostenersparnis.&nbsp;Der Schweizerische Berufsverband f&uuml;r Hypnosetherapie SBVH erstellt deshalb zur Zeit einen Kostenvergleich Hypnosetherapie versus herk&ouml;mmliche medizinische Behandlungen.</p>

<p>Roland Wiederkehr, aNationalrat, Hypnosetherapeut, Aesch ZH</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Hypnose im Aufschwung</title>
<link>https://sbvh.org/politik_und_hypnose/detailview/page/72029</link>
<description><![CDATA[Artikel von Yvonne Feri, SP-Nationalrätin Kanton Aargau, in dem der Schweizerische Berufsverband für Hypnosetherapie erwähnt wird.]]></description>
<pubDate>Wed, 29 May 2024 10:42:05 +0200</pubDate>
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<category>Medizin</category>
<category>Patienten</category>
<category>Sport</category>
<category>Medien</category>
<category>Hypnose</category>
<category>Politik</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><strong>&Auml;ngste und Nikotinsucht bew&auml;ltigen und Schmerzen lindern: Die moderne Hypnose kann vieles und wird dennoch untersch&auml;tzt.</strong></p>

<p>Hypnose wird untersch&auml;tzt: Zahn&auml;rzte wenden sie an, um ihren Patienten die Angst zu nehmen. Nikotinabh&auml;ngige lassen sich hypnotisieren, um sich ihrer Sucht zu entledigen. Krankenh&auml;user wie das Universit&auml;tsspital Lausanne greifen auf Hypnosetechniken zur Schmerzlinderung zur&uuml;ck. Hypnotherapeutische Massnahmen werden auch bei Krankheiten wie Adipositas und psychischen Erkrankungen wie Depressionen erfolgreich eingesetzt.</p>

<p>Hypnose ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das durch eine Ver&auml;nderung des Bewusstseinszustands verschiedene Verhaltens&auml;nderungen hervorrufen kann. Das Herbeif&uuml;hren einer Hypnose erfordert eine spezifische Art der Kommunikation, die die Aufmerksamkeit der Patientinnen und Patienten auf innere physische und psychische Vorg&auml;nge fokussiert. Diese Form der Konzentration kann es den Behandelten erm&ouml;glichen, Einfluss auf ihr Selbstbild zu nehmen und ihnen helfen, mittels eigener Ressourcen eine Ver&auml;nderung ihres Organismus zu erreichen.&nbsp;</p>

<p>Oft helfen Hypnosetherapien den Patientinnen und Patienten mit wenigen Sitzungen &ndash; was eine signifikante Reduktion der Behandlungskosten zur Folge haben kann. Dieser Faktor ist bisher in der medialen und politischen Diskussion um die Senkung der Krankenkassenpr&auml;mien vernachl&auml;ssigt worden. Der 2017 gegr&uuml;ndete Berufsverband f&uuml;r Hypnosetherapie SBVH (www.sbvh.org) setzt sich deshalb daf&uuml;r ein, dass die Hypnose in Politik und &Ouml;ffentlichkeit besser positioniert ist und zum Vorteil der &ouml;ffentlichen Gesundheit angewendet wird.</p>

<p>Von Yvonne Feri, SP-Nationalr&auml;tin Kanton Aargau</p>

<p><a href="http://www.allianzgesundeschweiz.ch/de/nichtuebertragbare-krankheiten-ncd/44-hypnose-im-aufschwung" target="_blank">http://www.allianzgesundeschweiz.ch/de/nichtuebertragbare-krankheiten-ncd/44-hypnose-im-aufschwung</a></p>
]]&gt;]]></content:encoded>
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